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  • Category Archives Allgemein
  • Vom Profi über Scout zum Sportdirektor

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 11.01.2019)
    von Heiko Lehmann

    Seit zehn Wochen ist der ehemalige Zweitligaspieler Nils-Ole Book bei Fußball-Regionalligist SV Elversberg in führender Position tätig.

    Wenn der gemeine Fußballprofi nach einem Vereinswechsel sein erstes Tor geschossen oder etwas ähnliches Besonderes auf dem Platz gemacht hat, spricht man oft davon, dass er nun bei seinem neuen Club angekommen sei. Bei einem Sportdirektor ist die Sache da schon etwas schwieriger. Seit dem 28. Oktober des vergangenen Jahres ist Nils-Ole Book der neue Sportdirektor beim Fußball-Regionalligisten SV Elversberg.

    „Am Anfang riefen mich die Menschen oft Nils-Ole oder einfach nur Nils, da es so ja auch in meinen Papieren steht. Aber darauf reagiere ich meistens gar nicht. Ich bin Ole und werde eigentlich auch so gerufen, solange ich denken kann“, erklärt der 32-Jährige.

    Seit zehn Wochen ist Ole Book nun schon im sportlichen Tagesgeschäft der Elversberger mit dabei. Nils ruft ihn mittlerweile keiner mehr. Jeder weiß, wer Ole ist. Angekommen? „Was den Namen angeht, bestimmt. Was den neuen Job angeht, ist es bislang ein sehr aufregender und spannender Prozess. Für mich war das ja auch alles Neuland“, sagt der junge Mann, dessen Heimat das Münsterland ist. Der ehemalige Trainer und Sportdirektor der SVE, Roland Seitz, stellte Book im September 2017 als ersten hauptamtlichen Scout ein.

    Mehr als 200 Spiele in der 3. Liga und in den Regionalligen schaute sich Ole Book in nur einer Saison an und erstellte sich so eine umfassende Datenbank von so ziemlich allen Spielern in ganz Deutschland, die für Elversberg in Frage kämen. „Das war eine interessante Zeit, da ich den Fußball bislang nur vom Platz kannte. Plötzlich war ich auf der Tribüne und sah alles nur noch von oben“, sagt der 32-Jährige, der ganz ohne Pausen vom Fußballprofi zum Scout und dann zum Sportdirektor wurde.

    „Ich bin keiner, der lange Pausen braucht. Fußball ist meine Leidenschaft, und in dem Sport sah ich schon immer meine Zukunft. Ich bin sehr dankbar, dass die SV Elversberg mir diese Chance gibt“, sagt der ehemalige Zweitligaprofi, der für Rot-Weiß Ahlen und den MSV Duisburg spielte. Seine Frau und die beiden Kinder leben noch in Wiesbaden. „Meine Familie kennt das, dass ich viel unterwegs bin. Meine Kinder gehen schon zur Schule, da ist ein Umzug gar nicht so einfach. Mal sehen, was die Zeit bringt“, sagt der Sportdirektor.

    SVE-Präsident Dominik Holzer und Marc Strauß, Vorstand Verwaltung und Vereinsentwicklung, haben von Anfang an angekündigt, Ole Book zu unterstützen. „Ole hat als Scout sehr gute Arbeit geleistet. Er kennt sich im Fußball sehr gut aus und hat diese Chance verdient“, sagt Holzer.

    kompletter Artikel im Pressespiegel


  • SV 07 Elversberg und die ProSoc GmbH schließen Kooperationsvereinbarung

    Quelle: Pressestelle SVE
    stellvertr. Abteilungsleiterin Selina Wagner

    Die SV 07 Elversberg und die ProSoc GmbH haben eine Kooperationsvereinbarung zur sportlichen Förderung von Nachwuchs-Fußballerinnen der US Youth Soccer Academy Kaiserslautern unterzeichnet.

    „Die Partnerschaft mit ProSoc ist ein wesentlicher Baustein in unserer Nachwuchskonzeption“, sagt Kai Klankert, der Leiter der Frauenfußball-Abteilung der SV Elversberg. Im Sommer 2019 wird die SVE mit ihrem Partnerverein SV Göttelborn auch im weiblichen Nachwuchsbereich an den Start gehen. „Die Vorbereitungen hierfür laufen auf Hochtouren. Mit ProSoc haben wir einen professionellen Partner an unserer Seite, mit dem wir vertrauensvoll zusammenarbeiten werden. Wir werden mit unserer Jugend ein spannendes Projekt auf die Beine stellen, das den Mädchenfußball im Saarland auf ein neues Niveau heben wird“, sagt Selina Wagner, die als zweimalige Champions-League-Siegerin Aushängeschild des Frauenfußballs in Elversberg ist.

    „Wir freuen uns, mit der SVE nun einen professionellen Ansprechpartner im Mädchenfußball zu haben, an den wir unsere Toptalente verweisen können, wenn Sie den nächsten Schritt machen können“, sagt Sebastian Korst, der Geschäftsführer der ProSoc GmbH.

    Die Vereinbarung sieht eine Zusammenarbeit in mehreren Bereichen vor. Vornehmlich geht es darum, die Fußballerinnen am Stützpunkt Ramstein/Kaiserslautern noch besser auszubilden. Unter anderem unterstützt die SVE den Trainingsbetrieb am Stützpunkt mit diversen Maßnahmen, die ProSoc GmbH vermittelt Toptalente an die SVE und stellt ihr Know-how bei der Vermittlung von Fußball-Stipendien in den USA zur Verfügung.

     


  • Elversberg beginnt entspannt mit der Wiedergutmachung

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 08.01.2018)
    von Heiko Lehmann

    Die SVE konnte vor der Winterpause einige Punkte sammeln. In der Rückrunde will sie endlich das Niemandsland der Tabelle verlassen.

    Lockere Sprüche, viel kleine Späße und jede Menge zu lachen – der Auftakt in die Wintervorbereitung verlief bei der SV Elversberg am Montag überraschend heiter. „Wir haben vor der Winterpause drei von den letzten vier Spielen gewonnen. Das war wichtig – und das merkt man allen Spielern auch an“, sagt Leandro Grech, der 38-jährige Kapitän des Teams. Für den Argentinier könnte es die letzte Vorbereitung seiner Profilaufbahn sein. „Soweit denke ich noch gar nicht. Ich bin einfach nur dankbar, dass sich so lange Fußball spielen durfte. Was im Sommer passiert, entscheide ich nicht alleine. Ich habe eine Frau und zwei Töchter. Es kann sein, dass wir hier bleiben. Es kann sein, dass wir zurück nach Argentinien gehen“, so Grech. Für SVE-Trainer Horst Steffen ist das Kapitel Leandro Grech nach der Saison auch noch nicht unbedingt zu Ende. „Leandro ist ein wichtiger Führungsspieler. Er ist fit und setzt alles um, was ich von ihm verlange. Dass er so lange auf diesem Niveau spielen kann, ist ein Geschenk. Warum soll das nicht noch länger gehen“, sagt Horst Steffen.

    Eine Stunde lang bat der SVE-Trainer seine Spieler gestern auf den Platz. Lockere Spielformen standen auf dem Programm, bevor es heute an der Hermann-Neuberger-Sportschule zum deutlich anstrengenderen Laktat-Test geht.

    Außenbahnspieler Kevin Lahn konnte am Montag nur ein paar Runden um den Platz laufen. Ihm wurde in der Winterpause ein Draht aus dem Sprunggelenk entfernt. „Die Operation war geplant, aber ich dachte, er wäre schon so weit, dass er voll einsteigen kann. Das wird aber noch eine Woche dauern“, so der SVE-Coach. Während die Spieler bei frostigen Temperaturen auf dem Rasen den Ball rollen ließen, wurde im Kraftraum deutlich geschwitzt. Patryk Dragon und Marco Kofler strampelten auf Fahrrädern und der Schweiß lief in Strömen. Kofler wurde am Fuß operiert. „Ich hatte bis vor zehn Tagen noch Gips. Bis ich wieder mit der Mannschaft trainieren kann, dauert es noch Wochen“, sagt der Österreicher. Bei Dragon soll es nach einer geplanten Meniskusoperation in einer Woche wieder auf den Platz gehen.

    kompletter Artikel im Pressespiegel


  • SVE will auf die Jungen setzen

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 07.01.2019)
    von Heiko Lehmann

    Fußball-Regionalligist plant keine Zugänge in der Winterpause. Pokalsieg als Ziel.

    Nach genau einem Monat Winterpause startet Fußball-Regionalligist SV Elversberg am heutigen Montag in die Vorbereitung für die restlichen 14 Saisonspiele. Um 15 Uhr bittet Trainer Horst Steffen die Spieler zum ersten Training ins SVE-Trainingszentrum im französischen Großblittersdorf.

    Die langzeitverletzten Innenverteidiger Marco Kofler (Fuß) und Oliver Stang (Knie) sowie Mittelfeldspieler Aleksandar Stevanovic (Knie) werden in der Vorbereitung wohl noch nicht zurückkommen. Rechtsaußen Kevin Lahn bekam in der Winterpause einen Draht aus dem Fuß entfernt, und Mittelfeldspieler Patryk Dragon einen Teil des Meniskus entfernt. Bei beiden rechnet Steffen mit einem baldigen Einstieg ins Mannschaftstraining. Innenverteidiger Mike Eglseder wird nach einer Meniskus-Operation wieder direkt ins Training einsteigen können.

    Trotz der Verletzten ist kein Neuzugang im Winter geplant. „Ich sehe nicht unbedingt Handlungsbedarf. Wir hatten vor der Winterpause noch mehr verletzte Spieler. Und es hat sich gezeigt, dass die jungen Spieler einen tollen Job machen können. Ich werde versuchen, die Jungen im Training noch besser zu machen“, sagt der 49-jährige Trainer, der bei einem guten Angebot allerdings auch nicht Nein sagen würde: „Man weiß nie, was in so einer Winterpause alles passiert. Vielleicht gibt es Spieler in der 2. oder 3. Liga, die aus dem Kader rutschen, und plötzlich gibt es jemanden, der auch perspektivisch zu uns passt.“

    Der Tabellenneunte hat neun Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze und 18 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Waldhof Mannheim. Der Gewinn des Saarlandpokals ist somit das einzig verbliebene echte Saisonziel der SVE.


  • Probleme erkannt

    Quelle: www.magazin-forum.de
    von Philipp Häfner

    Die SV Elversberg hat ein schwieriges erstes Halbjahr hinter sich. Mit Trainer Horst Steffen läuft es besser – der Rest der Saison soll ruhiger werden.

    Die Ausgangslage

    Die Stimmung an der Kaiserlinde war vor dem Beginn der Saison eigentlich gar nicht so schlecht. Mit den Transfers waren auch die Fans zufrieden, aus der Vorsaison blieb ein solider fünfter Tabellenplatz und eben keine verpasste Relegation. Hinzu kam der Sieg im Saarlandpokalfinale gegen den 1. FC Saarbrücken. Im Sommer gab es dann einen großen Umbruch. Viele Spieler verließen den Verein, unter anderem Kevin Maek, der die letzten Jahre bei der SV Elversberg geprägt hat. Viele neue Gesichter schlugen ihr Lager an der Kaiserlinde auf, und alles war für den großen Angriff geplant. Was den Fans jedoch so gar nicht in den Kram passte, war die Beförderung von Roland Seitz zum Sportdirektor und Cheftrainer in Personalunion. Seitz, der sowieso aufgrund fragwürdiger Transfers kein gutes Ansehen im Umfeld genoss, hatte die alleinige Macht über Kaderplanung und Aufstellung – und scheiterte in allen Belangen.

    Das Personal

    Die SVE musste, wie bereits erwähnt, einen großen Umbruch verkraften. Abgänge von Maek oder Sven Sellentin zum Nachbarn nach Homburg taten mindestens genauso weh, wie die Wechselposse um Leistungsträger Bryan Gaul zum FSV Zwickau. Dennoch gab es auch vielversprechende Neuverpflichtungen. Im Tor jedoch führt auch in diesem Jahr kein Weg an Frank Lehmann vorbei, der sich nach anfänglichen Knieproblemen, die er aus dem Vorjahr noch mit sich herumschleppte, immer mehr zum Rückhalt einer verunsicherten Mannschaft wurde. In der Innenverteidigung spielt Leandro Grech nicht wie ein 38-Jähriger, er ist der Chef der Mannschaft, Kapitän und Leistungssträger. Die Position neben ihm wurde jedoch ständig getauscht und ist mittlerweile auch von Verletzungspech begleitet. Oliver Stang, Marco Kofler und Mike Eglseder fallen alle für längere Zeit aus. Von der Tribüne aus hat der neue Trainer Horst Steffen den jungen Aldin Skenderovic, der eigentlich im Mittelfeld zu Hause ist, in die Innenverteidigung beordert, wo dieser bisher zu seinen ersten richtigen Einsatzminuten kommt. Nils Winter schnappte sich wie erwartet die Position des Rechtsverteidigers, während Lukas Kohler weiterhin als Dauerbrenner auf der linken Abwehrseite unterwegs ist. Im defensiven Mittelfeld hofften die Verantwortlichen auf die vollständige Genesung von Aleksander Stefanovic, jedoch selbst die größten Optimisten glauben nicht mehr wirklich an seine Rückkehr auf den Platz. Luca Dürholtz überzeugte größtenteils und zeigt, dass er durchaus den Unterschied machen kann. Auf den offensiven Außenbahnen wurde viel Tempo verpflichtet. Sinan Tekerci startete gut, fiel dann aber in ein Loch, ebenso wie Kevin Lahn. Manuel Feil fehlt bisweilen die Konstanz, kann aber mit seiner Leistung durchaus zufrieden sein. Und dann ist da ja auch noch Benno Mohr, der nach langer Verletzung im Frühjahr wieder eine ernsthafte Option darstellen wird. Im Sturm hatten die Verantwortlichen vor der Saison das größte Problem ausgemacht. Kevin Koffi wandelt oft zwischen Genie und Wahnsinn, hat aber immerhin sechsmal getroffen. Julius Perstaller spielt eine typische Saison für ihn im Dress der SVE – bemüht, aber glücklos. Muhamed Alawie, der als Torjäger fungieren sollte, fiel mehr durch Verletzungen und fehlende Form auf.

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  • „Das war so nicht zu erwarten“

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 22.12.2018)
    von Heinz Bier

    Die SV Elversberg II führt die Tabelle der Fußball-Saarlandliga an. Für Trainer Marco Emich eine Überraschung.

    Mit 45 Punkten und damit fünf Zählern Vorsprung vor dem punktgleichen Verfolgertrio SV Saar 05, SV Mettlach und SF Köllerbach führt die SV Elversberg II in der Winterpause die Tabelle der Fußball-Saarlandliga an. Für den Trainer und das gesamte Funktionsteam war diese Überlegenheit vor der Saison nicht vorhersehbar. „Nein, das war so nicht zu erwarten“, gibt Marco Emich zu und er sagt auch warum. „Wir haben die jüngste Mannschaft der Liga mit etlichen Spielern, die im Sommer noch die Aufstiegsrunde zur U 19-Bundesliga gespielt und deshalb keine Sommerpause hatten, und unsere Mannschaft musste komplett neu zusammengestellt werden.“

    Unabhängig davon sei es aber schon das Ziel gewesen, unter den ersten Fünf der Tabelle in die Winterpause zu gehen, gibt der Elversberger Trainer zu verstehen. Nach bislang 20 Spielen zeigt Elversberg in nahezu allen Bereichen Bestmarken auf. Es gab 14 Siege. Mehr hat keine andere Mannschaft in der Saarlandliga, die SVE hat die meisten Tore geschossen (51) und die wenigsten Gegentore kassiert (18). Und sie stellt mit Kai Merk den besten Saisontorschützen (18). „Ja, das Ganze ist bis jetzt sehr positiv zu sehen“, meint der Trainer, um zugleich darauf hinzuweisen, dass es bei der Elversberger U 21 nicht ausschließlich um den sportlichen Erfolg geht. „Wir haben auch die Vorgabe, Aufbauarbeit für den Regionalligakader der SV Elversberg zu leisten“, erklärt der 45-Jährige, „und auch diese Aufgabe erfüllen wir“. Als Beispiele nennt er Kai Merk, Moritz Koch und Luca Blaß, die schon vor der Saison hatten einen Profivertrag erhalten hatten, „und das gesamte Trainer- und Betreuerteam freut sich natürlich, wenn Spieler das schaffen“, versichert der Trainer.

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  • Winter-Vorbereitung der SVE startet am 07. Januar

    Quelle: Pressestelle SVE
    Pressesprecherin Christina John

    Seit knapp eineinhalb Wochen befindet sich das Regionalliga-Team der SV Elversberg in der Winterpause – diese Zeit mit eingerechnet, hat die Mannschaft von Trainer Horst Steffen knapp viereinhalb Wochen Zeit, sich etwas zu erholen und gleichzeitig durch individuelle Trainingspläne fit für die restliche Saison zu halten. Die gemeinsame Vorbereitung startet dann kurz nach dem Jahreswechsel – am Montag, 07. Januar 2019, nimmt die Elv von der Kaiserlinde wieder den Trainingsbetrieb auf.

    Der Trainingsauftakt wird dabei um 15.00 Uhr auf dem Gelände in Grosbliederstroff stattfinden. Sollte es witterungsbedingt nötig sein, auf einen anderen Platz auszuweichen, wird kurzfristig darüber informiert. Nach dem Auftakt am Montag geht es anschließend mit dem Laktattest und den Freundschaftsspielen weiter. Die SVE wird dabei ein ausgewogenes Testspiel-Programm absolvieren – auf dem Plan stehen die Partien gegen den Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach, den Luxemburgischen Erstligisten CS Fola Esch und den West-Regionalligisten Alemannia Aachen sowie gegen den Oberligisten SV Eintracht Trier. Daneben wird die SVE auch am Wintercup der SG Sauertal teilnehmen. Das Turnier, an dem unter anderem auch Viktoria Rosport und Eintracht Trier teilnehmen, dient dem guten Zweck zur Unterstützung der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz.

    komplette Pressemitteilung im Pressespiegel


  • Spannung bis zum Schluss

    Quelle: www.magazin-forum.de
    von Philipp Häfner

    In einem umkämpften Saar-Derby gewinnt die SV Elversberg am Ende mit 2:0. Es war die erste Niederlage seit sechs Spielen für den FC Homburg, der mit dem ersten Halbjahr aber durchaus zufrieden sein kann.

    Erleichterung kehrt ein an der Kaiserlinde: „Unsere Abwehrleistung war heute überragend. Ein bisschen Glück hatten wir auch, aber das haben wir uns erarbeitet“, sagte SVE-Trainer Horst Steffen zufrieden nach dem „kleinen Derby“ gegen den FC Homburg. Damit ist das Spiel wohl perfekt zusammengefasst. Dabei mussten beide Trainer ihre Mannschaften ein wenig verändern. Nils Winter zog sich auf Seiten der SVE unter der Woche eine Fußprellung zu. Für ihn startete Luca Blaß. Homburgs Trainer Jürgen Luginger musste ebenfalls zwei unplanmäßige Veränderungen vornehmen. Für den gelbgesperrten Patrick Lienhardt spielte Jan Eichmann, für den an der Wade verletzten Stürmer Patrick Dulleck rückte der Ex-Elversberger Sven Sellentin in die Startelf. Ihm gehörte auch die erste Chance der Partie, die jedoch der stark reagierende Frank Lehmann entschärfte.

    In den Anfangsminuten war es keine spielerisch glanzvolle Partie, im Dauerregen an der Kaiserlinde sahen 2.084 Zuschauer zunächst eine umkämpfte Partie, die von Standardsituationen geprägt wurde. So fiel dann auch das 1:0. Eckball SV Elversberg, Kopfballtor von Patryk Dragon, der unter Horst Steffen bislang zum Stammpersonal gehörte. Nach dem Seitenwechsel schienen die Homburger dann aber auch aufzuwachen. Kevin Maek und Christopher Theisen waren kurz nach dem Wiederanpfiff nah dran. In einem Spiel, in dem nun alles möglich gewesen wäre, köpfte Tom Schmitt in der 82. Minute an die Querlatte. Kurz danach erzielte Kevin Koffi das erlösende 2:0 für die SVE. Luca Dürholtz legte quer, der Mann von der Elfenbeinküste schob ein. „Die Elversberger hatten heute einfach das Spielglück auf ihrer Seite, und uns hat vorne die Durchschlagskraft gefehlt“, sagte FCH-Trainer Jürgen Luginger unmittelbar nach dem Spiel. Horst Steffen hingegen war nach dem Spiel sichtlich zufrieden: „Heute war es sehr wichtig, dass die Mannschaft gemerkt hat, dass sie auch gegen einen starken Gegner gewinnen kann.

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  • Kiefer kämpft gegen den Stillstand

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 12.12. 2018)
    von Heiko Lehmann

    Normalerweise hätte Jens Kiefer allen Grund dazu, sich am Jahresende genüsslich zurückzulehnen und ein weiteres, starkes Jahr des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) der SV Elversberg Revue passieren zu lassen. Am 1. Juli hatte der 44-jährige Fußballlehrer die Gesamtleitung des NLZ und als Trainer die A-Jugend übernommen. Und beim Blick auf die Tabellen im Jugendfußball kann sich eine erste Bilanz sehen lassen.

    Kiefers U19 belegt in der Regionalliga Südwest den zweiten Platz mit drei Punkten Rückstand auf den 1. FC Saarbrücken, ist also noch voll im Titelkampf. Die U17 von Trainer Sebastian Schummer ist in der Regionalliga Südwest ebenfalls auf dem zweiten Platz mit einem Punkt Rückstand auf den FSV Mainz II und zwei Punkten Vorsprung auf den 1. FC Kaiserslautern. Damit winkt die Relegation zur Bundesliga.

    Auch die U16 von Kai Decker (Tabellenführer in der Verbandsliga) und die U15 von Trainer Thomas Wiener (Dritter in der Regionalliga hinter Mainz und Kaiserslautern) sind stark unterwegs. Und die U21 mit Trainer Marco Emich greift als Tabellenführer der Saarlandliga nach dem Titel. Der Aufstieg in die Oberliga ist absolut realistisch.

    „Das Abschneiden der Teams ist stark. Trainer und Spieler machen sehr gute Arbeit. Aber das ist nicht das Problem“, sagt NLZ-Leiter Kiefer: „Es darf keinen Stillstand in der Entwicklung geben, wir dürfen nicht in einen Trott geraten.“ Trott heißt für den 44-Jährigen: Jede Woche vier Mal Training und ein Spiel und das vor und nach der Winterpause. „Einige Spieler von uns haben morgens noch Training in unseren Partnerschulen. Aber das reicht nicht. Ich rede nicht davon, dass die Spieler noch mehr trainieren müssen, sondern gezielter“, sagt Kiefer.

    Er meint damit ein stärkeres Individual-Training. Steffen Bohl, der diese Saison einen Profivertrag bei der SVE hat und in der U21 in der Saarlandliga spielt, wird diese Aufgabe übernehmen. Bohl beschäftigt sich nun mindestens einmal pro Woche mit den Stürmern, dem Mittelfeld und den Abwehrspielern. Dazu werden die Spieler von der U14 bis zur U16 und von der U17 bis zur U21 aus den jeweiligen Mannschaftstrainings herausgeholt und trainieren gemeinsam und gezielt ihre Position.

    „Im normalen Mannschaftstraining machst du allgemeine Übungen und spielst praktisch nur im Abschlusstraining deine Position. Und dann ist noch die Frage, wie oft du an den Ball kommst. Beim Individual-Training der Stürmer geht es nur um den Angriff, um Abschlüsse, um Laufwege und alles, was dazu gehört. Nur so werden Spieler gezielt besser“, erklärt Kiefer. Bohl soll einen Anschlussvertrag bei der SVE bekommen, das Individual-Training weiter ausgebaut werden.

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  • Der Jahresabschluss ist perfekt

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 10.12.2018)
    von Heiko Lehmann

    Die SV Elversberg wird unter Neu-Trainer Horst Steffen merklich stärker. Den FC Homburg besiegte sie mit 2:0.

    Eine perfekte Bogenspannung, alle Zeit der Welt und ganz viel Wucht. Das Tor von Patryk Dragon am Freitagabend zum 1:0 für die SV Elversberg (33. Minute) war ein nahezu perfekter Kopfball. „Den Ball habe ich wirklich super getroffen. Das gelingt nicht oft. Warum ich so viel Zeit hatte, müssen die Homburger beantworten“, sagte Dragon nach seinem ersten Saisontor.

    Der 22-Jährige sorgte mit seinem Treffer im Saarderby der Fußball-Regionalliga gegen den FC Homburg für den Dosenöffner. Unter Trainer Horst Steffen spielte Dragon zum fünften Mal in Folge von Beginn an und hat sich zum Leistungsträger entwickelt. Nach seinem Wechsel vom FC Schalke 04 II hatte Dragon in den ersten Monaten dagegen Anlaufschwierigkeiten und kam kaum zu Einsätzen.„Auf diese Zeit möchte ich gar nicht mehr zurückblicken. Derzeit läuft es gut, ich schaue lieber nach vorne“, erklärte Dragon.

    Sein Trainer Horst Steffen schaute vor 2085 Zuschauern im Stadion an der Kaiserlinde am liebsten nach hinten. Die Abwehrleistung seines Teams beschrieb der 49-Jährige mit „grandios“. In der Innenverteidigung glänzte erneut der Luxemburger Aldin Skenderovic (21) an der Seite von Kapitän Leandro Grech (38). Nur einmal in den 90 Minuten mussten die beiden richtig durchatmen. In der 80. Minute köpfte der Homburger Tom Schmitt nach einem Freistoß an die Querlatte. Es wäre das 1:1 gewesen, und beide Trainer sprachen nach dem Spiel von etwas Glück für die SVE.

    kompletter Artikel im Pressespiegel



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