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  • Category Archives Allgemein
  • Saarlandpokalsieg soll das erste Jahr krönen

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 16.05.2019)
    von Heiko Lehmann

    Die Saison im saarländischen Frauenfußball ist vorbei, nur noch ein Pokalspiel steht an. Im Training auf dem Kunstrasen in Göttelborn geht es aber alles andere als locker zu – keine Spur von Spaßtraining am Saisonende. „Ballannahme durch das Hütchentor und dann ein genauer Pass zur Mitspielerin. Und denkt dran, Passweg ist gleich Laufweg“, gibt Co-Trainer Pascal Völkle das Thema beim Aufwärmen vor. Cheftrainer Kai Klankert setzt derweil die Hütchen für den Hauptteil des Trainings. „Wir wollen uns in jedem Training verbessern, deshalb gehen wir jedes Training voll konzentriert an. Außerdem haben wir am Wochenende ein schweres Spiel“, sagt Klankert, wie Völkle A-Lizenz-Inhaber.

    Das von vorneherein sehr ambitionierte Projekt Frauenfußball der SV Elversberg und des SV Göttelborn hat in der ersten, abgelaufenen Saison alle Erwartungen erfüllt. Die erste Frauenmannschaft gewann alle Spiele in der Verbandsliga und steigt mit einem Torverhältnis von 128:2 in die Regionalliga Südwest auf. Die zweite Mannschaft entschied in der Bezirksliga Nord ebenfalls alle Spiele für sich (140:5 Tore) und rückt auf in die Landesliga. Ein Erfolg, der genauso geplant war, das perspektivische Ziel heißt Frauen-Bundesliga.

    In der abgelaufenen Saison sollten beide Teams unter dem Vereinsnamen SV Elversberg an den Start gehen. Die SVE wollte die Göttelborner Frauen-Abteilung übernehmen. Der Saarländische Fußballverband (SFV) machte den beiden Vereinen allerdings einen Strich durch die Rechnung, dennoch startete das Projekt unverändert – nur unter dem Namen SV Göttelborn. Gut möglich, dass die Namensänderung jetzt klappt, da der Regionalverband Südwest über die Namensänderung neu entscheidet. Beide Vereine haben einen Antrag eingereicht.

    Der Name ist allerdings nur ein Mosaiksteinchen in einem großen Konzept. „Wir werden in der kommenden Saison auch in der Jugend starten – mit einer C-Jugend. Dort spielen die größten Talente des Saarlandes, und die Mädchen werden nur gegen Jungs spielen. Nur so können sie sich in Sachen Spieltempo und Zweikampf-Führung deutlich weiterentwickeln“, erklärt Klankert, der auch der Abteilungsleiter Frauenfußball bei der SVE ist: „Der Wettkampf gegen Jungen ist ein roter Faden in unserem Konzept, zumal auch SFV und DFB diese Philosophie vertreten.“

    Der SFV unterstützt das neue Nachwuchskonzept der SVE, die eine Reihe von Kooperationspartnern für sich gewonnen hat: die Eliteschule des Mädchen- und Frauenfußballs in Saarbrücken mit dem angeschlossenen Verbundsystem, darüber hinaus die Ganztags-Gemeinschaftsschule in Neunkirchen und das Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern, beide Eliteschulen des Fußballs, sowie die ProSoc GmbH, die sich um US-amerikanische Fußballerinnen des Stützpunktes Ramstein/Kaiserslautern kümmert. „Wir wollen den Mädchen in Kombination mit unserem Nachwuchsleistungszentrum im Verein die bestmögliche Ausbildung geben – mit dem Ziel Jugend-Nationalmannschaft und Frauen-Bundesliga in Elversberg“, erläutert Klankert, bevor es im Training mit der Verbandsliga-Meistermannschaft weitergeht.


  • „Mädchenfußball im Saarland in der Breite stärken“

    Quelle: www.sv07elversberg.de

    SV 07 Elversberg startet letzten Teil ihres Konzepts im Mädchen- und Frauenfußball – Kooperation mit Gemeinschaftsschule Neue Sandrennbahn in Homburg-Erbach als Startschuss

    Mit Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung mit der Gemeinschaftsschule Neue Sandrennbahn in Homburg-Erbach hat die SV 07 Elversberg die Umsetzung des letzten Bausteins in ihrer Mädchen- und Frauenfußball-Konzeption gestartet. Während der Aktivenbereich mit erster und zweiter FrauenElv und die Jugend mit der zur Saison 2019/2020 startenden MädchenElv unter klar leistungsorientierten Aspekten aufgebaut wird, verfolgt die SVE hier einen anderen, nicht minder wichtigen Ansatz. „Wir wollen helfen, den Mädchenfußball im Saarland in der Breite zu stärken“, sagt Selina Wagner, die stellvertretende Abteilungsleiterin. Hintergrund sind die seit Jahren sinkenden Mannschafts- und Spielerinnen-Zahlen im Saarländischen Fußballverband.

    Die SVE schließt Partnerschaften mit Schulen und auch Vereinen, um den Mädchenfußball an der Basis zu stärken. „Wir werden Aktionen und Veranstaltungen unterstützen, um Mädchen für Sport, vor allem für Fußball zu begeistern – damit sich die Mädchen im besten Fall wohnort- oder schulnah einem Verein anschließen“, erläutert Abteilungsleiter Kai Klankert.

    Die Kooperation mit der Gemeinschaftsschule Neue Sandrennbahn in Homburg-Erbach ist die erste dieser Art, weitere sollen folgen. Schulleiterin Sabine Bleyer ist begeistert vom Engagement der SVE: „Die SV Elversberg passt mit ihrem Wunsch, den Mädchenfußball zu fördern, perfekt zu uns und unserem Leitbild. Wir leben den Grundsatz sportbetonte Schule, an der durch vielfältige Bewegungsangebote neben schulischen Potenzialen auch sportliche Talente gezielt entfaltet werden sollen.“ Seit Dezember 2018 ist die Gemeinschaftsschule Neue Sandrennbahn mit dem Gütesiegel „SportBewegte Schule Saar“ ausgezeichnet, was das bewegungsorientierte und gesundheitsfördernde Profil der Schule unterstreicht.

    Einen ersten Termin haben Schule und SV Elversberg bei der Vertragsunterzeichnung, bei der auch die aktiven Spielerinnen Aliya Diagne, Celine Wagner und Elisa Skrotzki dabei waren, bereits vereinbart. Beim traditionellen Schwimmbad-Tag der Schule, in diesem Jahr am 23. Juni im Freibad in Kirkel-Limbach, werden die SVE-Frauen beim Beachsoccer-Turnier mitmischen. „Das wird für unsere Schülerinnen und Schüler sicher ein Highlight, darauf freuen wir uns schon jetzt“, sagt Schulleiterin Bleyer.


  • Del-Angelo Williams schließt sich der SVE an

    Quelle:Pressestelle SVE
    Pressesprecherin Christina John

    Mit Del-Angelo Williams steht der erste Neuzugang der SV Elversberg für die kommende Saison in der Regionalliga Südwest fest. Der 25-jährige Stürmer wechselt aus der 3. Liga vom FC Hansa Rostock ins Saarland und erhält an der Kaiserlinde einen Zweijahresvertrag bis Sommer 2021.

    Die Regionalliga Südwest kennt der zukünftige Elversberger Offensivmann bereits: Williams ist nach seiner Jugendzeit bei der JSG Mardorf, dem FSV Cappel und dem VfB Marburg im Sommer 2014 zum TSV Eintracht Stadtallendorf gewechselt, der zum damaligen Zeitpunkt noch in der Hessenliga vertreten war. In den ersten beiden Jahren zeigte Del-Angelo Williams auf Anhieb seine Durchschlagskraft vorm gegnerischen Tor. 2014/2015 und 2015/2016 kam er insgesamt auf 50 Einsätze, in denen er 18 Treffer erzielte. In der Saison 2016/2017 erzielte der 25-Jährige in 30 Liga-Spielen 18 Tore und lieferte sieben Vorlagen; damit hatte er maßgeblichen Anteil am Regionalliga-Aufstieg von Stadtallendorf im Sommer 2017. Auch in der Regionalliga Südwest war Williams beim TSV gesetzt und in der Offensive erfolgreich: In 32 Saisonspielen erzielte der Stürmer 14 Tore und bereitete drei weitere vor. Damit kam er insgesamt für Stadtallendorf auf 50 Tore bei 112 Einsätzen – und machte auch überregional auf sich aufmerksam. Nachdem sein Vertrag in Stadtallendorf ausgelaufen war, nahm Williams das Angebot aus der 3. Liga wahr und schloss sich Hansa Rostock an. In seinem ersten Drittliga-Jahr kam Williams auf elf Einsätze, dabei war er mit einem Tor erfolgreich.

    „Del-Angelo Williams ist uns schon in der vergangenen Saison in Stadtallendorf aufgefallen, nicht nur durch seine Tore, sondern auch durch seine Ausstrahlung, die er auf dem Platz hat“, sagt SVE-Sportdirektor Ole Book: „Er ist körperlich sehr präsent, schnell und durchsetzungsfähig, bringt eine positive Aggressivität mit und strahlt den Erfolgshunger einfach aus. Dieser Spielertyp wird unserer Offensive gut tun.“ Del-Angelo Williams ergänzt: „Die vergangene Saison bei Hansa Rostock hat mich persönlich durch die professionellen Strukturen und Bedingungen schon weitergebracht, aber jetzt hoffe ich, auch wieder mehr Einsatzzeit zu bekommen. Ich will mich in meiner neuen Mannschaft durchsetzen und werde mich dafür und für den Erfolg des Vereins voll reinhängen. Ich bin sehr gespannt und freue mich auf die neue Saison in Elversberg.“

     


  • Oschkenat kommt, Skenderovic geht

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 14.05.2019 – ONLINE)
    von Heiko Lehmann

    Vier Tage vor dem letzten Spieltag in der Fußball-Regionalliga Südwest und etwas mehr als eine Woche vor dem Saarlandpokal-Endspiel gegen den 1. FC Saarbrücken kommt Bewegung in die Transferpolitik der Sportvereinigung Elversberg. Wie die SVE am Dienstag mitteilte, wird auch Innenverteidiger Aldin Skenderovic den Verein am Saisonende verlassen.

    Der 21-Jährige wechselt zurück in seine Heimat nach Luxemburg und wird dort in der kommenden Saison für den Erstligisten FC Progrès Niederkorn spielen. „Da Aldin durch seine Länderspiel-Einsätze immer wieder über einen gewissen Zeitraum gefehlt hat, war es für ihn schwierig, sich in unserem Team einen festen Platz zu erspielen“, sagt SVE-Sportdirektor Ole Book.

    Skenderovic ist der zehnte Abgang der SVE aus dem aktuellen Kader. Ersatz für den 21-Jährigen wurde allerdings schon gefunden. Vom 1. FC Saarbrücken wechselt Innenverteidiger Oliver Oschkenat zur SVE. Zwar wollten die Vereine den Wechsel noch nicht bestätigen, nach SZ-Informationen ist er aber in trockenen Tüchern. Der 25-Jährige ist Linksfuß und kopfballstark, soll aber eine Führungsperson als Rückhalt benötigen. Gerade in diesem Bereich hat SVE-Trainer Horst Steffen in den vergangenen Monaten gezeigt, dass er dafür der richtige Mann zu sein scheint.

    Oschkenat kam in dieser Saison sieben Mal in der Regionalliga zum Einsatz und spielte ab März, höchstwahrscheinlich wegen der Wechselabsichten nach Elversberg, keine Rolle mehr im Kader. Stattdessen bekommt beim FCS aktuell der 21-jährige Nino Miotke seine Chancen in der Innenverteidigung.

    Mit Skenderovic, Kapitän Leandro Grech und Marco Kofler werden drei Innenverteidiger die SVE verlassen. Ob Oliver Stang nach einer schweren Knieverletzung wieder zurückkehren wird, ist offen. Somit hätte die SVE für die neue Runde mit Mike Eglseder, Luca Blaß und Oschkenat erst drei Innenverteidiger unter Vertrag. Nach SZ-Informationen möchte die SVE noch einen erfahrenen Innenverteidiger verpflichten.

     


  • Aldin Skenderovic kehrt nach Luxemburg zurück

    Quelle: Pressestelle SVE
    Pressesprecherin Christina John

    Auch Defensivspieler Aldin Skenderovic wird die SV Elversberg nach der aktuellen Saison verlassen. Der 21-jährige Luxemburger kehrt in seine Heimat zurück und wird in der kommenden Spielzeit für den Luxemburgischen Erstligisten FC Progrès Niederkorn spielen.

    Skenderovic kam im Winter der Saison 2017/2018 von Titus Petingen nach Elversberg. Seitdem war der Luxemburgische Nationalspieler für die SVE in der Innenverteidigung und im defensiven Mittelfeld bei saisonübergreifend 18 Regionalliga-Spielen im Einsatz. In der aktuellen Saison stand Aldin Skenderovic in sieben Liga-Spielen auf dem Platz und absolvierte drei Partien im Saarlandpokal. „Da Aldin durch seine Länderspieleinsätze immer wieder über einen gewissen Zeitraum gefehlt hat, war es für ihn am Ende schwierig, sich in unserem Team einen festen Platz zu erspielen“, sagt SVE-Sportdirektor Ole Book: „Nichtsdestotrotz ist er ein qualitativ starker Spieler. Wir wünschen Aldin für seine Zukunft in Luxemburg alles Gute, er wird seinen Weg mit Sicherheit erfolgreich fortführen, in der Luxemburgischen Liga und in der Nationalmannschaft.“


  • Letztes Heimspiel, aber keine Abschiedsstimmung

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 13.05.2019)
    von Heiko Lehmann

    Die Sportvereinigung Elversberg hat am Samstag auch das letzte Heimspiel der Saison gewonnen und geht damit in diesem Kalenderjahr bei allen Spielen im Stadion an der Kaiserlinde als Sieger vom Platz. Vor 821 Zuschauern schaffte die Mannschaft von Trainer Horst Steffen gegen die TSG Balingen einen 3:1-Sieg. „Ich war mit der Leistung zu Beginn des Spiels nicht zufrieden. Wir waren nicht aggressiv genug und kamen nie ins Gegenpressing. Insgesamt war es dennoch ein schöner Erfolg“, sagte Steffen.

    In der ersten halben Stunde lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Ein Schuss von Sinan Tekerci aus fünf Metern wurde geblockt (3. Minute), und Kevin Koffi traf nach einem Eckball per Fallrückzieher nur den Pfosten (4.). Auf Seiten der Balinger hatte Hannes Scherer in der 12. Minute die Großchance zur Führung. Doch Frank Lehmann, der Balinger im Elversberger Tor, hielt den Schuss aus drei Metern. „Das hätte in der ersten Halbzeit auch ins Auge gehen können“, sagte Lehmann.

    Das erste Tor erzielten aber die Elversberger. Nach einem Pass von Luca Dürholtz schob Manuel Feil den Ball zum 1:0 ins lange Eck (24.). Doch die TSG Balingen schlug relativ schnell zurück. Nach schönem Zuspiel von Jörg Schreyeck erzielte Patrick Lauble das 1:1 (40.). Zwei Minuten später hatte Lauble sogar das 1:2 auf dem Fuß, traf aber nur den Außenpfosten.

    Im zweiten Abschnitt wurde die SVE stärker und überlegener. Und wie so oft in der Rückrunde war es Torjäger Kevin Koffi, der die SVE-Fans erlöste. Nach einer Flanke von Feil köpfte der Stürmer von der Elfenbeinküste das 2:1. Es war Koffis 19. Saisontreffer – und damit ist er wieder alleine an der Spitze der Torschützenliste. Die SVE möchte den 32-Jährigen behalten, doch der Vertrag läuft aus. Zurzeit riecht es nach Abschied. „Ich bin mit anderen Vereinen am Verhandeln. Es ist noch nichts entschieden. Ich denke, eine Entscheidung fällt erst nach dem Saarlandpokal-Endspiel am 25. Mai“, sagte Koffi.

    Bereits vor der Partie waren neun Spieler verabschiedet worden. Koffi natürlich nicht – Leandro Grech, Alban Meha, Muhamed Alawie, Dominik Draband, Marco Kofler, Julius Perstaller, Aleksandar Stevanovic, Dennis Rosin und Leon Thomé werden den Verein verlassen. Aber Abschiedsstimmung gab es am Samstag noch keine. „Wir sind alle noch sehr konzentriert und wollen die beiden letzten Spiele noch gewinnen. Danach gibt es den Abschied. Vorher habe ich daran keine Gedanken“, sagte der 38-jährige Grech.

    Gedanken an einen Punktverlust hatte am Samstag auch keiner. Doch fast wäre es passiert. Nach einem Konter der Balinger schoss Sascha Eisele den Ball aus zehn Metern an Lehmann vorbei Richtung Tor, doch Innenverteidiger Aldin Skenderovic kratzte die Kugel von der Linie (78.). In der Nachspielzeit machte die SVE den Sack endgültig zu – mit einem Supertor. Lukas Kohler marschierte auf der linken Seite an drei Gegenspielern vorbei in den Strafraum und flankte zu Luca Dürholtz, der mit einem Flugkopfball für den 3:1-Endstand sorgte.


  • Die SVE trennt sich von neun Spielern

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 11.05.2019)
    von Heiko Lehmann

    Bevor an diesem Samstag der Ball an der Kaiserlinde rollt, wird Abschied gefeiert. Vor dem letzten Heimspiel der SV Elversberg gegen die TSG Balingen (14 Uhr) bekommen viele Spieler ihre Abschiedsgeschenke, da sie den Fußball-Regionalligisten nach dieser Saison verlassen. In der vergangenen Woche hatte Meister Waldhof Mannheim von der SVE einen Kuchen als Titel- und Aufstiegsgeschenk erhalten. Was die scheidenden Spieler bekommen, wollte der Verein noch nicht verraten.

    Leandro Grech, Alban Meha, Muhamed Alawie, Dominik Draband, Marco Kofler, Julius Perstaller, Aleksandar Stevanovic, Dennis Rosin und Leon Thomé werden die SVE verlassen. Neun Spieler, von denen sich einer ganz besonders verdient gemacht hat. Kapitän Leandro Grech ist seit dem Jahr 2015 bei der SVE und der dienstälteste Abgang. Trotz starker Leistungen und der Führungspersönlichkeit schlechthin wurde der Vertrag mit dem 38-Jährigen nicht verlängert.

    „Wir werden die genauen Gründe nicht öffentlich sagen“, erklärt SVE-Trainer Horst Steffen. Es wird wohl das Alter und die fehlende Geschwindigkeit sein. Das Stellungsspiel, der Spielaufbau und der starke linke Fuß des Argentiniers werden wohl kaum zu ersetzen sein. Gut möglich, dass diese Entscheidung der sportlichen Leitung in der kommenden Saison noch um die Ohren fliegt. „Es wird immer Leute geben, die eine Entscheidung gut finden, und andere finden sie schlecht. Wir werden auf dieser Innenverteidiger-Position Qualität verpflichten“, kündigt Steffen an.

    Die Stürmer Kevin Koffi und Kai Merk sowie Innenverteidiger Aldin Skenderovic werden am Samstag nicht verabschiedet. Bei allen drei läuft der Vertrag aus. Im Fall Koffi liegt es einzig an dem Stürmer von der Elfenbeinküste, ob er bleibt. Er möchte sich in den kommenden Tagen entscheiden. Kai Merk bekam direkt nach der Saison eine Chance von Beginn an im Sturm und nutzte sie nicht. Skenderovic lieferte in der Innenverteidigung starke Leistungen ab, war allerdings sehr oft nicht im Training oder bei Spielen, da er mit der luxemburgischen Nationalmannschaft unterwegs war.

    Zudem ist Mike Eglseder (fehlt am Samstag wegen einer Wadenverletzung) in der Innenverteidigung gesetzt. Und die neue Qualität, die dazukommen soll, wird es Skenderovic wohl nicht einfacher machen, einen Stammplatz zu bekommen. Zu Merk und Skenderovic wollte sich der Trainer nicht äußern.

     


  • Acht Spieler werden beim letzten Heimspiel verabschiedet

    Quelle: Pressestelle SVE
    Pressesprecherin Christina John

    Die SV Elversberg wird sich nach der aktuellen Saison von acht Spielern definitiv trennen. Neben den bereits bekanntgegebenen Abschieden von Leandro Grech, Alban Meha und Muhamed Alawie werden auch die auslaufenden Verträge von Dominik Draband, Marco Kofler, Julius Perstaller, Aleksandar Stevanovic und Dennis Rosin nicht verlängert. Im anstehenden Regionalliga-Heimspiel an diesem Samstag, 11. Mai, gegen die TSG Balingen werden die SVE-Profis in der URSAPHARM-Arena offiziell verabschiedet.

    Stürmer Julius Perstaller wechselte im Sommer 2016 von Hansa Rostock nach Elversberg und stand seitdem wettbewerbsübergreifend in 93 Spielen auf dem Platz, in denen er 24 Tore erzielte. In der aktuellen Saison kam der 30-jährige Österreicher bislang auf 17 Einsätze, bei denen ihm ein Tor gelang. Weniger Einsatzzeit hatte Marco Kofler in dieser Spielzeit – durch viel Verletzungspech war der 29-jährige Innenverteidiger, der im Januar 2017 ebenfalls aus Rostock an die Kaiserlinde kam, in nur vier Regionalliga-Spielen im Einsatz. Saisonübergreifend absolvierte der Österreicher 41 Spiele für die SVE-Profis. Ebenfalls verletzungsgeplagt waren Dennis Rosin und Aleksandar Stevanovic. Der 27-jährige Mittelfeldspieler Stevanovic kam in zwei Jahren bei der SVE nur auf vier Regionalliga-Einsätze. Der 22-jährige Rosin, der im Winter von den SF Lotte kam, lief fünf Mal für Elversberg in der Regionalliga auf, ehe er sich ebenfalls verletzte. Dominik Draband, der im vergangenen Sommer aus der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim ins Saarland wechselte, stand zu Saisonbeginn in vier Regionalliga-Spielen zwischen den Pfosten. Darüber hinaus kam der 23-jährige Torhüter in vier Saarlandpokal-Partien zum Einsatz.

    „Jeder der Spieler, von denen wir uns nach Saisonende verabschieden, hat in den letzten Monaten und Jahren viel für die SV Elversberg gegeben. Auch wenn teilweise verletzungsbedingte Probleme mehr Einsatzzeiten verhindert haben, war jeder einzelne ein wichtiger Teil des Teams, auch neben dem Platz. Aber in der weiteren Verbesserung unseres Kaders wollen wir an der einen oder anderen Stelle Veränderungen vornehmen“, sagt SVE-Sportdirektor Ole Book: „Abschließend bedanken wir uns bei denjenigen, die uns verlassen werden, für die gemeinsame Zeit und die Zusammenarbeit. Wir wünschen allen für den weiteren fußballerischen und privaten Weg alles Gute.“

     


  • Letztes Saison-Heimspiel gegen die TSG Balingen

    Quelle: Pressestelle SVE
    Pressesprecherin Christima John

    Das vorletzte Saisonspiel ist gleichzeitig der letzte Heimauftritt 2018/2019 für die SV Elversberg in der Regionalliga Südwest. An diesem Samstag, 11. Mai, empfängt die Mannschaft von Trainer Horst Steffen die TSG Balingen in der URSAPHARM-Arena an der Kaiserlinde, der Anstoß der Partie erfolgt um 14.00 Uhr.

    Trainer Steffen hat das Hinspiel gegen den Tabellenelften noch sehr gut in Erinnerung – schließlich war diese Partie seine Premiere als Cheftrainer der SVE. Damals gab es noch eine 0:2-Niederlage, „aber das wollen wir jetzt ändern“, sagt der Trainer: „Wir haben bis jetzt zuhause eine gute Runde gespielt und wollen das so auch bis zum Schluss durchziehen. Ein Sieg gegen Balingen würde uns sicher noch mal ganz gut tun.“ Der Aufsteiger aus Baden-Württemberg hat gerade den Klassenerhalt perfekt gemacht. Dass die TSG dadurch jetzt einen Gang zurückfährt, glaubt Horst Steffen nicht. „Ich gehe schon davon aus, dass sie motiviert hier auftreten werden“, sagt er: „Sie spielen sehr konzentriert und organisiert, mit einem kräftigen Anlaufen, insofern müssen wir uns auf einen Gegner einstellen, der uns keine Zeit lassen wird. Wir müssen schnell handeln und schnell unsere Lösungen finden.“

    Im letzten Liga-Heimspiel will die SVE auch den eigenen Fans noch mal etwas zu sehen geben. „Es ist auf jeden Fall etwas Besonderes. Die Mannschaft ist auch so eingestellt und motiviert, dass sie zuhause ein gutes Spiel bieten möchte“, sagt Horst Steffen. Neben den bereits bekannten verletzungsbedingten Ausfällen wird am Samstag gegen Balingen auch Mike Eglseder aufgrund von Wadenproblemen nicht mitwirken können.

     


  • SVE II verliert in Mettlach – bleibt aber Spitzenreiter der

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 08.05.2019)
    von Heinz Bier

    Elversberg Die SV Elversberg II konnte die Gunst der Stunde nach der Köllerbacher 0:2-Niederlage am Samstag bei Saar 05 nicht nutzen. Stattdessen unterlag der Saarlandliga-Spitzenreiter am Montagabend beim SV Mettlach ebenfalls mit 1:3. Der Trainer sieht es aber keineswegs so, dass seine Mannschaft durch die Niederlage eine Chance vertan hat.

    „Mettlach ist eine sehr gute Mannschaft und da kann man durchaus auch verlieren“, macht Marco Emich klar. „Für uns war es halt ärgerlich, weil wir bis zum Mettlacher Ausgleichstreffer alles richtig gemacht hatten“, sagt der SVE-Trainer. Damit meint Emich, dass der Tabellenführer nach dem Führungstreffer durch Christian Frank nach 24 Minuten das Spiel unter Kontrolle hatte. „Aber nach dem 1:1 (65.) bekam Mettlach Oberwasser und wir konnten nichts entgegensetzen“, schildert Emich die letzten 25 Spielminuten, in denen die Gastgeber noch zweimal trafen (79., 87.).

    Die Elversberger wollen sich durch diese Niederlage nicht verrückt machen lassen. „Es ist ja nicht viel passiert“, beruhigt Marco Emich, „weil Köllerbach ja auch verloren hat und wir somit immer noch zwei Punkte Vorsprung haben“. Für ihn läuft jetzt aber alles auf einen Dreikampf an der Spitze mit dem SV Auersmacher hinaus „und der geht mit Sicherheit bis zum letzten Spieltag“, erwartet der Elversberger Trainer. Aber der 45-Jährige sieht seine Mannschaft in einer guten Position. „Wir haben immer noch alles selbst im Griff“, sagt Marco Emich und erklärt es: „Wir haben noch zwei Spiele und wenn wir die gewinnen, sind wir Meister und steigen auf“.

    An diesem Wochenende ist die SV Elversberg II zunächst aber spielfrei und kann beruhigt verfolgen, wie das nächste Spitzenspiel zwischen Köllerbach und Mettlach verläuft und wie sich Auersmacher im Neunkircher Ellenfeld aus der Affäre zieht. www.fupa.net



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