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Probleme erkannt

Quelle: www.magazin-forum.de
von Philipp Häfner

Die SV Elversberg hat ein schwieriges erstes Halbjahr hinter sich. Mit Trainer Horst Steffen läuft es besser – der Rest der Saison soll ruhiger werden.

Die Ausgangslage

Die Stimmung an der Kaiserlinde war vor dem Beginn der Saison eigentlich gar nicht so schlecht. Mit den Transfers waren auch die Fans zufrieden, aus der Vorsaison blieb ein solider fünfter Tabellenplatz und eben keine verpasste Relegation. Hinzu kam der Sieg im Saarlandpokalfinale gegen den 1. FC Saarbrücken. Im Sommer gab es dann einen großen Umbruch. Viele Spieler verließen den Verein, unter anderem Kevin Maek, der die letzten Jahre bei der SV Elversberg geprägt hat. Viele neue Gesichter schlugen ihr Lager an der Kaiserlinde auf, und alles war für den großen Angriff geplant. Was den Fans jedoch so gar nicht in den Kram passte, war die Beförderung von Roland Seitz zum Sportdirektor und Cheftrainer in Personalunion. Seitz, der sowieso aufgrund fragwürdiger Transfers kein gutes Ansehen im Umfeld genoss, hatte die alleinige Macht über Kaderplanung und Aufstellung – und scheiterte in allen Belangen.

Das Personal

Die SVE musste, wie bereits erwähnt, einen großen Umbruch verkraften. Abgänge von Maek oder Sven Sellentin zum Nachbarn nach Homburg taten mindestens genauso weh, wie die Wechselposse um Leistungsträger Bryan Gaul zum FSV Zwickau. Dennoch gab es auch vielversprechende Neuverpflichtungen. Im Tor jedoch führt auch in diesem Jahr kein Weg an Frank Lehmann vorbei, der sich nach anfänglichen Knieproblemen, die er aus dem Vorjahr noch mit sich herumschleppte, immer mehr zum Rückhalt einer verunsicherten Mannschaft wurde. In der Innenverteidigung spielt Leandro Grech nicht wie ein 38-Jähriger, er ist der Chef der Mannschaft, Kapitän und Leistungssträger. Die Position neben ihm wurde jedoch ständig getauscht und ist mittlerweile auch von Verletzungspech begleitet. Oliver Stang, Marco Kofler und Mike Eglseder fallen alle für längere Zeit aus. Von der Tribüne aus hat der neue Trainer Horst Steffen den jungen Aldin Skenderovic, der eigentlich im Mittelfeld zu Hause ist, in die Innenverteidigung beordert, wo dieser bisher zu seinen ersten richtigen Einsatzminuten kommt. Nils Winter schnappte sich wie erwartet die Position des Rechtsverteidigers, während Lukas Kohler weiterhin als Dauerbrenner auf der linken Abwehrseite unterwegs ist. Im defensiven Mittelfeld hofften die Verantwortlichen auf die vollständige Genesung von Aleksander Stefanovic, jedoch selbst die größten Optimisten glauben nicht mehr wirklich an seine Rückkehr auf den Platz. Luca Dürholtz überzeugte größtenteils und zeigt, dass er durchaus den Unterschied machen kann. Auf den offensiven Außenbahnen wurde viel Tempo verpflichtet. Sinan Tekerci startete gut, fiel dann aber in ein Loch, ebenso wie Kevin Lahn. Manuel Feil fehlt bisweilen die Konstanz, kann aber mit seiner Leistung durchaus zufrieden sein. Und dann ist da ja auch noch Benno Mohr, der nach langer Verletzung im Frühjahr wieder eine ernsthafte Option darstellen wird. Im Sturm hatten die Verantwortlichen vor der Saison das größte Problem ausgemacht. Kevin Koffi wandelt oft zwischen Genie und Wahnsinn, hat aber immerhin sechsmal getroffen. Julius Perstaller spielt eine typische Saison für ihn im Dress der SVE – bemüht, aber glücklos. Muhamed Alawie, der als Torjäger fungieren sollte, fiel mehr durch Verletzungen und fehlende Form auf.

kompletter Artikel im Pressespiegel


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