+menu -


Elversberger wollen aus der späten Niederlage lernen

Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 14.03.2019)
von Heiko Lehmann

75 Minuten lang brachte die SV Elversberg am vergangenen Dienstag im Ulmer Donaustadion ihren neuen Powerfußball auf den Rasen. Einige Ulmer Zuschauer auf der Haupttribüne lobten sogar die offensichtliche Aggressivität und das Tempo der SVE-Spieler. So etwas habe man von den Gegnern des SSV Ulm in der Regionalliga Südwest schon lange nicht mehr gesehen, sagten sie. Am Ende stand Elversberg aber mit leeren Händen da. Nach fünf Siegen in Folge verlor das Team von Horst Steffen mit 0:1. „Es war vielleicht etwas zu viel von uns. Wir hätten das Spiel auch mal ruhiger machen sollen. Aber daran müssen wir noch arbeiten“, sagte der Trainer nach der Niederlage.

In den letzten 15 Minute sah man den SVE-Spielern von Minute zu Minute förmlich an, wie die Kräfte schwanden. Das aggressive Pressing im Mittelfeld passte nicht mehr zu hundert Prozent, bei langen Bällen der Ulmer liefen die Elversberger oft nur noch hinterher. So entstand auch das Tor des Tages: Tino Bradara hatte auf der rechten Seite viel Platz und Zeit und konnte den Ball in den Elversberger Strafraum flanken. Dort stand der eingewechselte Felix Higl genau richtig und köpfte das 1:0 (83.). Vor 812 Zuschauern war dies die einzige klare Torchance der Ulmer in den 90 Minuten.

Ansonsten spielten fast nur die Elversberger. Im hohen Tempo ging es nach vorne und bei Kontern der Ulmer genau so schnell auch wieder zurück. „Es war das zweite Spiel in drei Tagen. So etwas kostet schon Kraft. Aber wir waren wieder besser und hätten gewinnen müssen“, sagte Offensivspieler Sinan Tekerci, der den Ball per Freistoß acht Mal gefährlich vor das Ulmer Tor brachte. Doch die Spieler der Heimelf waren im Schnitt einen Kopf größer als die Elversberger und klärten die Bälle nahezu problemlos. Auch aus dem Spiel heraus war die SVE gefährlich. Luca Blaß (30.), Kevin Koffi (41.) und Israel Suero (60.) konnten ihre Großchancen aber nicht verwerten.

Das schnelle und direkte Umschaltspiel der SVE kam in Ulm nicht zustande, da man die Heimelf pausenlos in der eigenen Hälfte einschnürte. „Wir wollten unbedingt den Sieg. Selbst wenn wir 0:0 gespielt hätten, wäre es wie eine Niederlage gewesen. Wir werden aus dieser Niederlage lernen“, sagt Kapitän Leandro Grech. Viel Zeit zum Lernen bleibt aber nicht. Bereits am Samstag, 14 Uhr, kommt die TSG Hoffenheim II an die Kaiserlinde.

 


Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du dich damit einverstanden.

Schließen