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Koffi ist zurzeit nicht zu bremsen

Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 23.04.2019)
von Heiko Lehmann

Die SV Elversberg entwickelt sich zum Saisonende zur richtigen Tormaschine. An Ostersamstag gewann die SVE beim Vorletzten Eintracht Stadtallendorf mit 6:2 und erzielte bei den vergangenen drei Siegen insgesamt 15 Tore. Mit dem Erfolg kletterte die SVE in der Rückrunden-Tabelle sogar auf Platz zwei hinter Meister SV Waldhof Mannheim.

Der Oster-Überflieger war Kevin Koffi. Der 32-Jährige erzielte gleich vier Tore. Damit ballerte sich der Torjäger von der Elfenbeinküste nach dem 30. Spieltag mit 18 Toren an die Spitze der Torjägerliste der Liga. „Das ist alles ein Verdienst der Mannschaft. Wir spielen alle sehr gut, und ich bekomme viele Vorlagen“, sagte Koffi, dessen Vertrag nach der Saison ausläuft. Selten zuvor hatte er einen so sicheren Stammplatz – und mittlerweile auch Spieler um sich herum, die eingespielt sind und Koffi perfekt kennen. Auf der anderen Seite wohnt die Familie des Stürmers in Belgien, und das Heimweh ist da. Die SVE möchte Koffi halten, doch Koffi hat erklärt, dass noch nichts entschieden sei.

In Stadtallendorf war das nächste Spektakel der SVE vor 567 Zuschauern bereits nach 49 Minuten entschieden. Zwar ging die Heimelf bereits in der 6. Minute durch Tomislav Baltic mit 1:0 in Führung, doch dann kam Koffi. Nach einer Flanke von Israel Suero (14.), einem weiten Abschlag von Torhüter Frank Lehmann (16.), einem tödlichen Pass von Manuel Feil (45.) und einem weiteren Zuspiel von Suero (49.) drehte Koffi die Partie im Alleingang. Feil (50.) und Suero (63.) erzielten die weiteren Tore der SVE. Dazwischen verkürzte Felix Note auf 2:5 für die Eintracht (56.).

Torhüter Lehmann schmeckte das überhaupt nicht. „Wir haben in der zweiten Halbzeit zu viele Fehler gemacht“, sagte der Torhüter. Auch Trainer Horst Steffen war nicht mit allem zufrieden. Aldin Skenderovic (83.) und Patryk Dragon (84.) holten sich nach überflüssigen Fouls Gelb-Rote Karten ab. „Unnötig“, sagte Steffen. Dragon und Skenderovic fehlen somit am Freitag (19 Uhr) zu Hause gegen den TSV Steinbach.


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