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Viele Erkenntnisse

Quelle: www.magazin-forum.de.
von Dominique Rossi

Der FCS dominierte das Nachbarschaftsduell gegen die SVE. Doch am Ende jubelten die Gäste. Für die steht am Wochenende die nächste Herausforderung an.

Kevin Maek ist kein Mensch, der offene Worte scheut. Und so war der Abwehrchef der SV Elversberg nach dem 2:2-Unentschieden beim 1. FC Saarbrücken auch weit davon entfernt, in Euphorie zu verfallen. „Ein Punkt hier ist sicherlich etwas wert, aber wir müssen auch erkennen, dass wir große Teile des Spiels hinterhergelaufen sind. Wenn wir wirklich oben angreifen wollen, müssen wir besser Fußball spielen und in Offenbach gewinnen.“

94 Minuten waren gespielt, als der eingewechselte Kevin Koffi doch noch den Ausgleich für Karsten Neitzels Truppe erzielte. Glücklich, weil spät, aber letztlich nicht wirklich unverdient. Die SVE ging früh durch einen Distanzschuss von Leandro Grech in Führung. Was der 37-Jährige am vergangenen Samstag vor knapp 5.000 Zuschauern im Hermann-Neuberger-Stadion läuferisch und kämpferisch ablieferte, war beeindruckend. Etwas weniger beeindruckt zeigte sich Trainer Neitzel allerdings vom weiteren Spielverlauf. Was die SVE in der Vorsaison auszeichnete, ist ihr in dieser Spielzeit abhandengekommen. Nämlich die Fähigkeit, eine Führung zu verwalten und über die Runden zu bringen. „Es wäre möglich gewesen, wenn wir nach der Pause unsere ein, zwei Situationen besser ausgespielt hätten, aber da waren wir nicht konsequent genug. Am Ende muss man aber auch einräumen, dass wir schon in der ersten Halbzeit sehr viel Glück hatten.“

SVE muss in Offenbach gewinnen

Der souveräne Tabellenführer aus der Landeshauptstadt brauchte nach dem frühen Rückstand eine gute Viertelstunde, um sich zu sortieren. Danach legte er sich den Gegner nach allen Regeln der Kunst zurecht. Vor allem auf den Außenpositionen brannte es lichterloh. Lukas Kohler, medial schon mal als bester Außenverteidiger der Liga gehandelt, wurde von Tobias Jänicke phasenweise vorgeführt. Nicht viel besser erging es Stefano Cincotta auf links, für den Tempo und Spielwitz des besten Saarbrückers Markus Mendler einfach zu hoch waren. Dass die SVE zur Pause dennoch führte, hatte sie der Saarbrücker Ungenauigkeit zu verdanken – und Torwart Frank Lehmann, der am Samstag einen stabileren Eindruck hinterließ als sein Vorgänger Daniel Batz im FCS-Kasten. „Ich kann meiner Mannschaft nichts vorwerfen, sie hat ein gutes Spiel gemacht, aber nicht konsequent genug im Abschluss agiert. Wir hätten zur Pause eigentlich schon führen müssen“, sagte FC-Trainer Dirk Lottner nach dem Spiel.

kompletter Artikel im Pressespiegel


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