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Die SVE-Stürmer wollen einfach nicht mehr nachdenken

Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 30.08.2018)
von Heiko Lehmann

Mit erst drei Toren hat die SV Elversberg bisher die wenigsten Treffer der Regionalliga Südwest erzielt. Die Ursachensuche liefert dafür verschiedene Gründe.

Entspannt und locker sitzt Kevin Koffi nach dem Training der SV Elversberg auf einem Plastikstuhl vor der Kabine. Bei der Frage, ob der 32-Jährige schon mal so eine Torflaute wie aktuell durchlebt hat, muss er grinsen. Der Fußball-Regionalligist steht nach sechs Spieltagen auf dem vorletzten Tabellenplatz und hat erst drei Tore geschossen – so wenig wie kein anderes Team in der Liga. Dabei waren die Hoffnungen nach der Vorbereitung groß und das Ziel mit dem Aufstieg in die 3. Fußball-Liga klar definiert.

„Ich persönlich kenne das Gefühl, wenn man mehrere Wochen nicht trifft. Das ist normal als Stürmer. Aber bei uns trifft ja zurzeit keiner. Das habe ich bei so einer starken Mannschaft, wie wir es sind, noch nicht erlebt“, sagt Koffi. Der Torjäger von der Elfenbeinküste hatte am vergangenen Samstag beim 0:0 bei Mainz 05 II den Siegtreffer auf dem Fuß, schoss aber aus elf Metern FSV-Torwart Finn Dahmen an. SVE-Trainer Roland Seitz, selber erfolgreicher Stürmer, konnte seinen Augen kaum trauen. „Die Dinger macht der normal im Schlaf. Der Torhüter war ja noch halb im anderen Eck. Die andere Seite war komplett frei“, sagte Seitz.

Co-Trainer Rudi Thömmes, früher bei Eintracht Trier eine Stürmerlegende, rät: „Nicht nachdenken und ganz einfache Sachen machen, das ist die Lösung. Vielleicht auch einfach mal mit dem Vollspann draufhauen“, sagt Thömmes.

Auch Koffi selbst konnte es kaum glauben: „Eine Woche vorher gegen Walldorf habe ich dem Torhüter aus drei Metern gegen das Knie geschossen, obwohl das kurze Eck ganz frei war. Ich denke jetzt nicht mehr darüber nach und mache gegen den SSV Ulm am Samstag einfach ein Tor“, sagt der 32-Jährige.

kompletter Artikel im Pressespiegel

Kommentare auf Die SVE-Stürmer wollen einfach nicht mehr nachdenken

  1. Kohl Gisbert schreibt:

    Die Vorsätze sind gut – wollen wir nur hoffen dass sie auch in die Tat (sprich Tore, denn die brauchen wir jetzt mehr denn je) umgesetzt werden können. Jungs, ihr könnt doch spielen – beweist es, geht raus und zeigt euren Fans dass ihr es könnt. Lasst den Zwang raus und geht mit einer gesunden Lockerheit in die Partie. Wir stehen hinter euch. Ihr schafft das, denn wir glauben an euch. Redet miteinander, nicht übereinander – gute Verständigung, auch auf dem Platz, ist der halbe Sieg.


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