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SV Elversberg in der Krise – Abstiegs- statt Aufstiegskampf

Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 03.09.2018)
von Heiko Lehmann

Im Fußball gibt es keine B-Note für eine besonders schöne Ausführung. Es ist und bleibt ein Ergebnissport. Die SV Elversberg hat am Samstag mit 0:1 gegen den SSV Ulm verloren. Es war die vierte Saisonniederlage bei zwei Unentschieden und einem Sieg. Der Fußball-Regionalligist liegt auf dem vorletzten Tabellenplatz – statt Aufstiegs- heißt es jetzt Abstiegskampf.

Nach der Heimpleite schrien die SVE-Fans erneut „Trainer raus“ und „Geh nach Hause Roland Seitz“. Präsident Dominik Holzer respektiert die Meinung der Anhänger und sagte. „Wir machen uns jeden Tag darüber Gedanken, wie es weitergehen soll. Auf der einen Seite kann man weder den Spielern, noch dem Trainer einen Vorwurf machen. Die Mannschaft funktioniert, aber es fehlen die Tore. Am Ende des Tages reden wir aber von einem Ergebnis­sport“, sagte Holzer. Heißt im Umkehrschluss: Die Luft für Seitz wird merklich dünner.

Gäbe es eine B-Note im Fußball, wäre die SVE in der Spitzengruppe der Tabelle. Vor 912 Zuschauern im Stadion an der Kaiserlinde war die SVE wieder einmal die klar bessere Mannschaft und vergab wieder größtmögliche Torchancen. Etwa Manuel Feil in der 55. Minute. Nach einem Schuss von Sinan Tekerci konnte Ulms Schlussmann Christian Ortag den Ball gerade noch abklatschen. Feil schoss aus zwei Metern völlig frei und unbedrängt den am Boden liegenden Ortag an. Feil weinte nach dem Spiel. „Irgendwann sind wir eben selber Schuld. Wir nutzen Woche für Woche unsere Chancen nicht. Mehr kann ich dazu nicht mehr sagen“, erklärte der 23-Jährige, der letzte Saison 14 Tore für den 1. FC Nürnberg II in der Regionalliga Bayern erzielt hatte.

kompletter Artikel im Pressespiegel

Kommentare auf SV Elversberg in der Krise – Abstiegs- statt Aufstiegskampf

  1. Kohl Gisbert schreibt:

    Es ist ja gut, wenn man überall bemerkt, dass in Elversberg schöner Fußball gespielt wird. Aber es ist auch allgemein bekannt, im Fußball wird der Erfolg an erzielten Toren gemessen und die schießen wir eben nicht – da liegt der Hund begraben. Entweder muss sich hier in naher Zukunft etwas gravierend ändern, oder der momentan verantwortliche Trainer muß es schaffen die zur Zeit aktiven Leute dahingehend zu sensibilisieren daß etwas zählbares dabei heraus kommt. Wenn den Zuschauern die Begeisterung genommen wird, werden sich die Zahlen auch in Zukunft ganz natürlich minimieren – es fehlt ihnen eben das Erfolgserlebnis!


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