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Muss Manager Seitz den Trainer Seitz entlassen?

Quelle: BILD – Saarland
von Daniel Fischer

Da haben sie sich den Frust von der Seele geschossen. In einem Test gewann die SV Elversberg 12:0 gegen den pfälzischen A-Ligisten Spesbach.

Trainer Roland Seitz (53): Mir war es einfach mal wichtig, einen Gegner zu bekommen, in dem Tore garantiert sind und unsere Stürmer sich Selbstbewusstsein holen.“ Das ist das Problem der SVE in der Liga: erst drei Treffer – deshalb wird es langsam eng für Seitz, Kurios: Der ist auch noch Sportvorstand, hat also eine Doppelfunktion bei der SVE.

Muss Manager Seitz also Trainer Seitz entlassen?

Seinen Humor hat der allerdings nicht verloren: „Im Prinzip wäre das ja dann wohl so das richtige Prozedere. Aber ich denke, dass auch das Präsidium da ein Wörtchen mitzureden hat.“
Dort hat Seitz trotz des verkorksten Saisonstarts (5 Punkte aus 7 Spielen) noch Kredit.

Seitz: „Ich spreche sicher zweimal die Woche mit unserem Präsidenten Dominik Holzer. Wir tauschen uns aus, suchen natürlich auch nach de Nadel im Heuhaufen. Er sieht aber auch, woran es liegt. Es gibt tausendprozentig keinen Spieler, der sagt der Trainer ist ein Ar…. und wir spielen gegen ihn.“

Doch Seitz weiß, dass er liefern muss – am besten schon morgen bei Hoffenheim II. Nochmal Seitz: „Ich bin ein Kämpfer und weiß, dass ich beide Jobs kann. In Hoffenheim rechnet ja keiner mit einem Sieg von uns. Aber wir sind besser als Platz 17. Leider nicht gut genug für Platz 1. Aber ich habe in 25 Jahren noch nicht eine solche Situation erlebt.“

Aus der sollte die SVE jetzt aber schnellstens rauskommen – damit Manager Seitz nicht bald doch noch bei Trainer Seitz vorstellig werden muss.

Kommentare auf Muss Manager Seitz den Trainer Seitz entlassen?

  1. Kohl Gisbert schreibt:

    Das war heute ein sehr wichtiger, um nicht zu sagen, sehr gewichtiger Sieg. Genau das hat die Mannschaft auch mit ihrer Einstellung, die sie immer und immer wieder an den Tag legt, ja auch mal verdient. Endlich, und damit auch hoffentlich, der lange ersehnte Befreiungsschlag. Jetzt gilt es nur noch in den nächsten Spielen daran anzuknüpfen – Jungs, das muß doch einen Ruck durch die Reihen geben wenn man auswärts, Hoffenheim ist ja auch nicht irgendwer, gewinnen kann.
    Und wenn der Trainer jetzt meint dass er doch der ist, der beides ( Manager und Trainer ) kann, dann ist spätesten jetzt die Zeit gekommen sich zu beweisen. Für alle wäre gut und an der Zeit, dass noch einmal Ruhe in die Reihen und das Umfeld einkehren könnten – dazu wünsche ich ihm viel Glück, Geschick und eine gute Sichtweite.


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