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Seitz rückt nach wie vor Abstiegskampf in den Fokus

Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 22.09.2018)
von Heiko Lehmann

Die SV Elversberg hat an diesem Samstag (14 Uhr) beim FSV Frankfurt die Möglichkeit, den dritten Sieg in Folge in der Fußball-Regionalliga Südwest einzufahren. Das gelang ihr zum letzten Mal im November 2017. „Mich interessiert der Abstand auf die vorderen Tabellenplätze immer noch nicht. Fakt ist, dass wir aktuell im Tabellenkeller stehen, und das kann am Saisonende den Abstieg bedeuten. Da wollen wir weg“, sagt der Elversberger Trainer Roland Seitz.

Mit seiner Abstiegskampf-Theorie lag der 53-Jährige in den vergangenen Wochen richtig. Kleine Brötchen backen und sechs Punkte holen – so verliefen die vergangenen beiden Wochen. Gerade beim 4:3-Erfolg am vergangenen Samstag gegen den SC Hessen Dreieich durch ein Tor in der Nachspielzeit hat die SVE große Moral bewiesen (0:2- und 2:3-Rückstand). „Es kann sein, dass uns dieser Sieg in letzter Minute sehr gut getan hat. Aber wir haben wieder zu einfache Gegentore bekommen und waren in neun Spielen bereits fünf Mal in Rückstand. Das ist nicht gut, und das sind die Dinge, an denen wir arbeiten müssen“, erklärt der Trainer und Sportvorstand.

Zumindest was die Personaldecke angeht, passt es bei der SVE. Nur die langzeitverletzten Benno Mohr, Aleksandar Stevanovic (beide Knie) und Muhamed Alawie (Entzündung im Nacken) fallen aus. Das bedeutet allerdings auch, dass gestandene Spieler wie Marco Kofler und Gaetan Krebs wohl wieder auf die Tribüne müssen. „Es wird am Samstag in Frankfurt ein ähnliches Spiel wie gegen Dreieich. Die werden tief stehen, und wir müssen da irgendwie durchkommen. Ich hoffe nur, dass es weniger nervenaufreibend wird“, sagt Seitz.

Seit dieser Woche trainiert Ex-Profi Philipp Wollscheid (29) bei der SVE mit. Nach Aussage von Seitz möchte sich der ehemalige Profi von Bayer Leverkusen und VfL Wolfsburg aber nur fit halten, da er neun Monate lang nicht mehr gespielt hat.

Kommentare auf Seitz rückt nach wie vor Abstiegskampf in den Fokus

  1. Kohl Gisbert schreibt:

    Das hat der Trainer alles richtig erkannt – nur müsste ihm mal jemand sagen was und wie es gemacht werden muss, denn ihm selbst ist ja wohl immer noch kein Lichtlein aufgegangen! Bei der totalen Selbstüberschätzung “ ich kann beides, Trainer und Manager “ war ihm wohl ein Klammersäckchen gegen den Kopf geschlagen worden.


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