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Der dreifache Merk lässt Steinbach keine Chance

Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 06.10.2018)
von Heinz Bier

„Wir hätten es gern etwas spannender gemacht, aber das war heute nicht möglich.“ Mit dieser Einschätzung nach der 0:4 (0:3) Niederlage am Sonntag gegen die SV Elversberg II brachte der Steinbacher Trainer Stephan Schock die Kräfteverhältnisse im Kreisderby der Fußball-Saarlandliga auf den Punkt.

Vor 130 Zuschauern im Landsweiler Kohlwaldstadion waren die Gastgeber über 90 Minuten die bessere Mannschaft, spielten von Beginn an mit viel Druck nach vorn und gingen schon nach zehn Minuten durch Mike Scharwath in Führung. Nach einer Flanke von Nico Floegel von der rechten Angriffsseite ließ der 19-Jährige dem Steinbacher Torhüter Sascha Seiwert mit einem Schuss aus zwölf Metern keine Chance. Die Steinbacher Offensivaktionen blieben zumeist in der gut gestaffelten Elversberger Deckung hängen. In der 35. Minute erhöhe Kai Merk mit einem unhaltbaren Flachschuss auf 2:0, und sechs Minuten später traf Merk erneut nach einem weiten Einwurf. „Das 3:0 ist total verdient“, räumte der Steinbacher Stadionsprecher Thomas Didion in der Halbzeitpause ein, „und wer das anders sieht, guckt durch die falsche Brille“.

Auch nach der Pause drückte Elversberg weiter aufs Tempo, und als Merk nach 55 Minuten die gesamte Steinbacher Abwehr umspielte und sein drittes Tor erzielte, war das die endgültige Entscheidung. Zu allem Überfluss handelte sich Bartosz Klosowski in der 60. Minute nach einer Kontroverse mit dem Schiedsrichter die Ampelkarte ein und wird am Samstag im Heimspiel gegen die Sportfreunde Köllerbach (15 Uhr) fehlen. In der Schlussviertelstunde konnten sich die Steinbacher bei ihrem Torwart Sascha Seiwert bedanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel. Der Elversberger Trainer war nach dem Spiel natürlich „hoch zufrieden, denn Steinbach ist schon eine Mannschaft die unangenehm zu spielen ist“, erklärte Marco Emich. Am Samstag um 15.30 Uhr muss er mit seiner Mannschaft auf dem Saarbrücker Kieselhumes antreten. „Wir werden uns auch dort nicht verstecken“, kündigte Emich an. Er fügte hinzu: „Wir sind im Moment gut drauf und deshalb brauchen wir auch vor Saar 05 keine Angst zu haben“.


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