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1.FCS siegt – Dank Derby-Sieg zurück im Titelkampf

Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 07.10.2018)
von Patric Cordier

Den deutlichen Worten von Vereinspräsident Harmut Ostermann auch in Richtung Trainer ließ die Mannschaft die entsprechenden Taten folgen: Fußball-Regionalligist 1. FC Saarbrücken siegte am Samstag im Nachbarschaftsduell gegen die SV Elverberg verdient mit 2:0 (0:0). Vor 3203 Zuschauern im Völklinger Hermann-Neuberger-Stadion holten die Blau-Schwarzen damit nicht nur drei wichtige Punkte für die Tabelle, sie zeigten auch das erste, in Gänze überzeugende Spiel der bislang insgesamt enttäuschenden Saison. „Wir waren über die gesamte Spielzeit konzentriert“, sagte FCS-Trainer Dirk Lottner erleichtert: „Es war absolut verdient.“

Und es war ein Sieg, der durchaus Aspekte aufweist, die zu einem Wendepunkt in einer Saison führen können. So wurde unter der Woche über das Fehlen von Führungsspielern diskutiert. Lottner brachte mit dem wiedergenesenen Tobias Jänicke und Sebastian Jacob zwei neue, aber eben erfahrene Leute in die Startformation. Beide taten dem Spiel des FCS sehr gut. Den Stempel drückte ihm aber ein anderer auf: Fanol Perdedaj. Er gewann viele Zweikämpfe, dirigierte im Mittelfeld, kassierte zwar wegen Meckerns die fünfte Gelbe Karte, spielte aber viele kluge, weil vor allem einfache Pässe. Dass er seine Leistung mit 1:0 (47. Minute) krönte, war dem 27-Jährigen fast schon zu viel des Guten. „Ich treffe den Ball gut, aber wenn er nicht noch abgefälscht wird, ist er vielleicht nicht ganz unhaltbar“, sagte Perdedaj: „Aber es geht nicht um mich oder einzelne. Es geht um die Mannschaft. Und da haben wir heute eine Antwort gegeben.“

Besonders ab der 55. Minute. Denn da sah der schon gelb-vorbelastete Markus Mendler die Ampelkarte. Mendler war einem Pass von Manuel Zeitz hinterhergerannt, SVE-Torwart Frank Lehmann kam aus seinem Strafraum, um zu klären. „Als ich merke, dass ich nicht rankomme, versuche ich abzudrehen“, erzählte Mendler das Geschehene aus seiner Sicht: „Ich rutsche weg und in Lehmann hinein. Der Schiedsrichter sagt, er müsse mir da die Karte zeigen.“ Für viele im Stadion eine Fehleinschätzung – so wie der Elfmeterpfiff sieben Minuten später. Da kommt Lehmann zwar mit angezogenem Knie aus seinem Tor und trifft auch Manuel Zeitz, der Strafstoß war aber eher eine Konzessionsentscheidung. „Das Schlimmste für einen Schiedsrichter ist, wenn du einen Fehler mit einem anderen gut machen willst“, sagte SVE-Trainer Roland Seitz: „Für mich war es weder Gelb-Rot noch Elfmeter.“

kompletter Artikel im Pressespiegel


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