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Ein von vorne bis hinten enttäuschender Auftritt

Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 08.10.2018)
von Heiko Lehmann

Die SV Elversberg hat in dieser Saison offensichtlich ein Derby-Problem. Nach der 0:3-Niederlage gegen den FC Homburg am dritten Spieltag der Fußball-Regionalliga Südwest verlor die SVE am Samstag auch gegen den 1. FC Saarbrücken – diesmal mit 0:2. Zwei Spiele, in denen die SVE auch die mit Abstand schlechtesten Saisonleistungen auf den Rasen brachte.

„Eine Erklärung habe ich so kurz nach dem Spiel noch nicht, aber es wundert mich auch, dass wir in den Saarderbys so schlecht gespielt haben. Die Niederlage geht in Ordnung, Saarbrücken war besser“, sagte Trainer Roland Seitz. Schnelles und direktes Kurzpassspiel zeichnete die SVE in den vergangenen, sehr erfolgreichen Wochen mit zehn Punkten aus vier Spielen aus. Im Hermann-Neuberger-Stadion war davon am Samstag aber nichts zu sehen. Die SVE bolzte die Bälle regelrecht aus der eigenen Hälfte nach vorne, und dort räumten die Abwehrspieler des FCS alles ab.

Ein Beispiel für die Elversberger Hilflosigkeit: In der 35. Minute bekam die SVE in der eigenen Hälfte kurz vor der Mittellinie einen Freistoß. Innenverteidiger Oliver Stang spielte den Ball über 30 Meter flach zurück zu Torhüter Frank Lehmann, damit dieser ihn aus einer viel schlechteren Position nach vorne schlagen konnte. „Frank war nicht in Bedrängnis, und deshalb habe ich den Ball zurückgespielt. Das war heute einfach nichts. Wir brauchen jetzt keinen Schuldigen zu suchen. Wir sind trotz der Niederlage auf einem guten Weg“, sagte Oliver Stang.

Freistoß-Spezialist Alban Meha wählte das falsche Schuhwerk und rutschte vor der Pause einige Male in guten Positionen aus. Kapitän Leandro Grech und Co-Kapitän Lukas Kohler zählen normalerweise zu den Zuverlässigen im Team, doch beide leisteten sich am Samstag so viele Fehlpässe wie in allen Saisonspielen davor nicht. „Ja, das waren zu viele Fehlpässe. Eigentlich wollten wir auch gar keine langen Bälle spielen. Wir haben heute viel falsch gemacht“, sagte Grech. „Wir werden das Spiel sehr kritisch aufarbeiten. Mit mir selber gehe ich dabei am härtesten ins Gericht“, ergänzte Kohler.

kompletter Artikel im Pressespiegel


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