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Von neuer Gier ist noch nichts zu sehen

Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 04.11.2018)
von Heiko Lehmann

Neue Besen kehren ja angeblich sehr gut. Trotzdem braucht offenbar auch ein neuer Besen viel Zeit, wenn der Dreckhaufen besonders groß ist. Die SV Elversberg hat mit ihrem neuen Trainer Horst Steffen bei der TSG Balingen mit 0:2 verloren. Es war die dritte Niederlage in Folge ohne eigenes Tor – und es war bereits die achte Saisonniederlage nach 16 Spielen. Schlechter spielte die SVE bislang nur in der Saison 1996-1997, als der Verein nach dem Aufstieg gleich wieder aus der Regionalliga (West) abstieg.

Vor 1094 Zuschauern in Balingen gab es jedoch auch zwei positive Aspekte im SVE-Spiel. Beim seit Wochen fürchterlichen Spielaufbau der SVE hat sich etwas getan. Entweder schaltete sich Torhüter Frank Lehmann mit in den Aufbau ein, um eine noch größere Überzahl zu schaffen, oder der Ball wurde in der eigenen Hälfte schnell von der einen auf die andere Seite gespielt, um danach mit einem weiten Diagonalball tief in die gegnerische Hälfte zu kommen. Die Aufbauvarianten klappten das ein oder andere Mal, doch danach fehlte in der Offensive ganz viel Kreativität. „Wir arbeiten erst seit einer Woche zusammen. Wir werden die nächsten Schritte nach und nach einstudieren, aber das braucht Zeit“, erklärte Horst Steffen nach dem Spiel.

Der zweite positive Aspekt war ein Hauch von Dominanz am Ende der ersten und zu Beginn das zweiten Halbzeit, als die SVE schnell und direkt mit Kurzpassspiel nach vorne spielte. Hieraus resultierte in der 47. Minute auch die einzige herausgespielte Torchance der Elversberger. Manuel Feil passte flach und schnell in die Mitte zu Sinan Tekerci, doch der 25-Jährige schoss aus 14 Metern freistehend neben das Tor. Vor der Pause hatte die SVE eine ähnliche Chance durch Kevin Koffi, doch die resultierte aus einem Zusammenprall zweier Balinger. TSG-Torhüter Marcel Binanzer hielt den Ball aus 16 Metern (44.).

kompletter Artikel im Pressespiegel

Kommentare auf Von neuer Gier ist noch nichts zu sehen

  1. Kohl Gisbert schreibt:

    Wenn man die Spieler beim warm machen beobachtet ist festzustellen dass das ganz ohne Zwang und befreit von statten geht – und die meisten Bälle finden auch den Weg zum Tor. Nur, das ist eben Training und kein Gegenspieler weit und breit – kommen die Gegenspieler mit ins Spiel scheint die Muffe zu gehen. Als Anschauungsmaterial empfehle ich ( Hertha Berlin – FC Leipzig ). Hier ist zu sehen, wie einer für den anderen einsteht UND ZWAR ÜBERALL AUF DEM GESAMTEN Spielfeld. Jeder kann sich auf seinen Kollegen verlassen und kennt auch meist die Laufwege des anderen.


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