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  • Spannung bis zum Schluss

    Quelle: www.magazin-forum.de
    von Philipp Häfner

    In einem umkämpften Saar-Derby gewinnt die SV Elversberg am Ende mit 2:0. Es war die erste Niederlage seit sechs Spielen für den FC Homburg, der mit dem ersten Halbjahr aber durchaus zufrieden sein kann.

    Erleichterung kehrt ein an der Kaiserlinde: „Unsere Abwehrleistung war heute überragend. Ein bisschen Glück hatten wir auch, aber das haben wir uns erarbeitet“, sagte SVE-Trainer Horst Steffen zufrieden nach dem „kleinen Derby“ gegen den FC Homburg. Damit ist das Spiel wohl perfekt zusammengefasst. Dabei mussten beide Trainer ihre Mannschaften ein wenig verändern. Nils Winter zog sich auf Seiten der SVE unter der Woche eine Fußprellung zu. Für ihn startete Luca Blaß. Homburgs Trainer Jürgen Luginger musste ebenfalls zwei unplanmäßige Veränderungen vornehmen. Für den gelbgesperrten Patrick Lienhardt spielte Jan Eichmann, für den an der Wade verletzten Stürmer Patrick Dulleck rückte der Ex-Elversberger Sven Sellentin in die Startelf. Ihm gehörte auch die erste Chance der Partie, die jedoch der stark reagierende Frank Lehmann entschärfte.

    In den Anfangsminuten war es keine spielerisch glanzvolle Partie, im Dauerregen an der Kaiserlinde sahen 2.084 Zuschauer zunächst eine umkämpfte Partie, die von Standardsituationen geprägt wurde. So fiel dann auch das 1:0. Eckball SV Elversberg, Kopfballtor von Patryk Dragon, der unter Horst Steffen bislang zum Stammpersonal gehörte. Nach dem Seitenwechsel schienen die Homburger dann aber auch aufzuwachen. Kevin Maek und Christopher Theisen waren kurz nach dem Wiederanpfiff nah dran. In einem Spiel, in dem nun alles möglich gewesen wäre, köpfte Tom Schmitt in der 82. Minute an die Querlatte. Kurz danach erzielte Kevin Koffi das erlösende 2:0 für die SVE. Luca Dürholtz legte quer, der Mann von der Elfenbeinküste schob ein. „Die Elversberger hatten heute einfach das Spielglück auf ihrer Seite, und uns hat vorne die Durchschlagskraft gefehlt“, sagte FCH-Trainer Jürgen Luginger unmittelbar nach dem Spiel. Horst Steffen hingegen war nach dem Spiel sichtlich zufrieden: „Heute war es sehr wichtig, dass die Mannschaft gemerkt hat, dass sie auch gegen einen starken Gegner gewinnen kann.

    kompletter Artikel im Pressespiegel


  • Kiefer kämpft gegen den Stillstand

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 12.12. 2018)
    von Heiko Lehmann

    Normalerweise hätte Jens Kiefer allen Grund dazu, sich am Jahresende genüsslich zurückzulehnen und ein weiteres, starkes Jahr des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) der SV Elversberg Revue passieren zu lassen. Am 1. Juli hatte der 44-jährige Fußballlehrer die Gesamtleitung des NLZ und als Trainer die A-Jugend übernommen. Und beim Blick auf die Tabellen im Jugendfußball kann sich eine erste Bilanz sehen lassen.

    Kiefers U19 belegt in der Regionalliga Südwest den zweiten Platz mit drei Punkten Rückstand auf den 1. FC Saarbrücken, ist also noch voll im Titelkampf. Die U17 von Trainer Sebastian Schummer ist in der Regionalliga Südwest ebenfalls auf dem zweiten Platz mit einem Punkt Rückstand auf den FSV Mainz II und zwei Punkten Vorsprung auf den 1. FC Kaiserslautern. Damit winkt die Relegation zur Bundesliga.

    Auch die U16 von Kai Decker (Tabellenführer in der Verbandsliga) und die U15 von Trainer Thomas Wiener (Dritter in der Regionalliga hinter Mainz und Kaiserslautern) sind stark unterwegs. Und die U21 mit Trainer Marco Emich greift als Tabellenführer der Saarlandliga nach dem Titel. Der Aufstieg in die Oberliga ist absolut realistisch.

    „Das Abschneiden der Teams ist stark. Trainer und Spieler machen sehr gute Arbeit. Aber das ist nicht das Problem“, sagt NLZ-Leiter Kiefer: „Es darf keinen Stillstand in der Entwicklung geben, wir dürfen nicht in einen Trott geraten.“ Trott heißt für den 44-Jährigen: Jede Woche vier Mal Training und ein Spiel und das vor und nach der Winterpause. „Einige Spieler von uns haben morgens noch Training in unseren Partnerschulen. Aber das reicht nicht. Ich rede nicht davon, dass die Spieler noch mehr trainieren müssen, sondern gezielter“, sagt Kiefer.

    Er meint damit ein stärkeres Individual-Training. Steffen Bohl, der diese Saison einen Profivertrag bei der SVE hat und in der U21 in der Saarlandliga spielt, wird diese Aufgabe übernehmen. Bohl beschäftigt sich nun mindestens einmal pro Woche mit den Stürmern, dem Mittelfeld und den Abwehrspielern. Dazu werden die Spieler von der U14 bis zur U16 und von der U17 bis zur U21 aus den jeweiligen Mannschaftstrainings herausgeholt und trainieren gemeinsam und gezielt ihre Position.

    „Im normalen Mannschaftstraining machst du allgemeine Übungen und spielst praktisch nur im Abschlusstraining deine Position. Und dann ist noch die Frage, wie oft du an den Ball kommst. Beim Individual-Training der Stürmer geht es nur um den Angriff, um Abschlüsse, um Laufwege und alles, was dazu gehört. Nur so werden Spieler gezielt besser“, erklärt Kiefer. Bohl soll einen Anschlussvertrag bei der SVE bekommen, das Individual-Training weiter ausgebaut werden.

    kompletter Artikel im Pressespiegel


  • Der Jahresabschluss ist perfekt

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 10.12.2018)
    von Heiko Lehmann

    Die SV Elversberg wird unter Neu-Trainer Horst Steffen merklich stärker. Den FC Homburg besiegte sie mit 2:0.

    Eine perfekte Bogenspannung, alle Zeit der Welt und ganz viel Wucht. Das Tor von Patryk Dragon am Freitagabend zum 1:0 für die SV Elversberg (33. Minute) war ein nahezu perfekter Kopfball. „Den Ball habe ich wirklich super getroffen. Das gelingt nicht oft. Warum ich so viel Zeit hatte, müssen die Homburger beantworten“, sagte Dragon nach seinem ersten Saisontor.

    Der 22-Jährige sorgte mit seinem Treffer im Saarderby der Fußball-Regionalliga gegen den FC Homburg für den Dosenöffner. Unter Trainer Horst Steffen spielte Dragon zum fünften Mal in Folge von Beginn an und hat sich zum Leistungsträger entwickelt. Nach seinem Wechsel vom FC Schalke 04 II hatte Dragon in den ersten Monaten dagegen Anlaufschwierigkeiten und kam kaum zu Einsätzen.„Auf diese Zeit möchte ich gar nicht mehr zurückblicken. Derzeit läuft es gut, ich schaue lieber nach vorne“, erklärte Dragon.

    Sein Trainer Horst Steffen schaute vor 2085 Zuschauern im Stadion an der Kaiserlinde am liebsten nach hinten. Die Abwehrleistung seines Teams beschrieb der 49-Jährige mit „grandios“. In der Innenverteidigung glänzte erneut der Luxemburger Aldin Skenderovic (21) an der Seite von Kapitän Leandro Grech (38). Nur einmal in den 90 Minuten mussten die beiden richtig durchatmen. In der 80. Minute köpfte der Homburger Tom Schmitt nach einem Freistoß an die Querlatte. Es wäre das 1:1 gewesen, und beide Trainer sprachen nach dem Spiel von etwas Glück für die SVE.

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  • Elversberg siegt im Saar-Derby

    Quelle: BILD – Saarland
    von Andreas Schlichter

    Die SV Elversberg gewann das Saarderby in der Regionalliga Südwest gegen den FC Homburg mit 2:0 (1:0).

    Im Vorfeld hatte Homburgs Präsident Herbert Eder (66) das Bemühen von Elversberg, aufzusteigen, beleuchtet und zwischen den Zeilen gesagt, dass die Kohle den Verein nicht weitergebracht hat. Der seit x Jahren angestrebte Aufstieg hat bisher nicht geklappt.

    Vielleicht haben die Worte des Homburg-Bosses ja dem Gegner geholfen. Jedenfalls ging Elversberg durch einen Kopfball von Patryk Dragon nach einer Ecke in Führung. Kevin Koffi traf zum 2:0.

    Homburgs Trainer Jürgen Luginger nach Abpfiff: „Es war ein ausgeglichenes Spiel. Wir haben uns schwer getan, vorne Lösungen zu finden und uns durchzusetzen. Wir haben die Bälle erobert, aber schnell wieder verloren. Nach der Pause hatten wir zwei Riesenchancen und einen Lattentreffer. Unsere Ausfälle konnten wir nicht ersetzen.“

    Elversberg war da effektiver. Patryk Kamil Dragon (22), ehemaliger U17-Nationalspieler, gelang im 13. Spiel dieser Saison sein erstes Tor und sagt: „Ich bin froh, dass ich das Tor gemacht habe, weil ich nicht alle Tage Tore mache. Ich konnte der Mannschaft so einen großen Dienst erweisen.“


  • Elversberg setzt sich im Saarderby durch

    Quelle: Pfälzer Merkur
    von Markus Hagen

    Die Serie des FC Homburg ist gerissen. Nach fünf Spielen ohne Niederlage mit 13 Punkten unterlag der Aufsteiger in einem schwachen Spiel der Regionalliga Südwest bei der SV Elversberg am Freitagabend mit 0:2. Eine unnötige Niederlage für den FC Homburg gegen eine SV Elversberg, die wie das Luginger-Team spielerisch wenig überzeugen konnte.

    „Das Spiel haben wir mehr oder weniger in der ersten Halbzeit verschlafen. Es fehlte die Durchschlagskraft nach vorne“, sprach FCH-Innenverteidiger Kevin Maek Klartext. Die 2084 Zuschauer im total verregneten Elversberg sahen Fußballmagerkost mit nur ganz wenigen Strafraumaktionen. In der 33. Minute verschlief die Homburger Dreierabwehrkette einen Eckball von Elversberg, den Patryk Dragon zum 1:0-Pausenstand für den Gastgeber einköpfte.

    Vom FC Homburg war in der Offensive wenig zu sehen, wenn man einmal von einem 22-Meter-Schuss von Alexander Hahn (13.), den Elversbergs Torhüter Frank Lehmann über die Latte lenkte, einmal absieht. Homburgs Trainer Jürgen Luginger: „Ohne die verletzten Patrick Dulleck und Bernd Rosinger sowie den gelbgesperrten Patrick Lienhard fehlte uns die Qualität in der Offensive.“ Etwas besser wurden die Offensivbemühungen der Gäste nach dem Seitenwechsel. Pech für Innenverteidiger Maek: Seinen Kopfball (48.) holte ein Elversberger noch von der Torlinie.

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  • Elversberg hat im rassigen Saarderby die Nase vorn

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 07.12.2018)
    von Heiko Lehmann

    Die Sportvereinigung Elversberg hat am Freitagabend ein rassiges Saarland-Derby gegen den FC Homburg mit 2:0 für sich entschieden. Es war seit zwei Jahren der erste Sieg gegen eine Spitzenmannschaft der Liga. Für den FCH war es dagegen die erste Niederlage seit sechs Spieltagen. „Unsere Abwehrleistung war heute überragend. Ein bisschen Glück hatten wir auch, aber das haben wir uns erarbeitet“, sagte SVE-Trainer Horst Steffen.

    Der 49-Jährige musste sein Team nach dem 2:0-Sieg bei Wormatia Worms verletzungsbedingt auf einer Position ändern. Nils Winter zog sich im Abschlusstraining eine Fußprellung zu. Für ihn spielte der Saarländer Luca Blaß rechter Außenverteidiger. Homburgs Trainer Jürgen Luginger änderte seine Startformation nach dem 2:0-Sieg beim VfB Stuttgart II ebenfalls notgedrungen auf zwei Positionen. Für den gelbgesperrten Patrick Lienhardt spielte Jan Eichmann, Sven Sellentin rückte für den an der Wade verletzten Stürmer Patrick Dulleck in die Offensive. Und der Ex-Elversberger Sellentin hatte bei seinem ersten Einsatz von Beginn an in dieser Saison auch gleich die erste Torchance. In der 12. Minute kam der 25-Jährige nach einem Eckball und anschließendem Getümmel 16 Meter vor dem SVE-Tor an den Ball und zog sofort ab. Frank Lehmann im Elversberger Tor lenkte die Kugel jedoch mit einem starken Reflex über die Querlatte. Bei Dauerregen an der Kaiserlinden legten beide Teams eine hohe Aggressivität an den Tag. Torchancen bekamen die 2084 Zuschauer jedoch zunächst nur nach Standardsituationen zu sehen. Und hier hatte die SVE die Nase vorne, beziehungsweise Patryk Dragon seinen Kopf.

    In der 33. Minute trat Sinan Tekerci einen Eckball von der linken Seite und in der Mitte nickte Dragon den Ball mit einem schulbuchmäßigen Kopfball aus sieben Metern zum 1:0 für die Elversberger ein. Es war das erste Saisontor für den 22-Jährigen, der erst nach dem Trainerwechsel von Roland Seitz zu Horst Steffen Stammspieler bei der SVE wurde. Die Homburger, die bei Schiedsrichter Timo Wlodarczak durchaus einen schweren Stand hatten, machten erst nach dem Seitenwechsel richtig Dampf. Kevin Maek (47.) und Christopher Theisen (50.) verpassten nach Eckbällen nur knapp das SVE-Tor. Danach wurde es rassig. Die Nickligkeiten häuften sich und die SVE fing bereits nach einer Stunde an, auf Zeit zu spielen. Allerdings fingen die Elversberger auch an, auf Konter zu spielen.

    kompletter Artikel im Pressespiegel


  • Big Points

    Quelle: www.magazin-forum.de
    von Philipp Häfner

    Die SV Elversberg meldet sich trotz großer Personalsorgen mit der stärksten Saisonleistung zurück. In Worms gab es ein 2:0. Und endlich traf ein Stürmer.

    Als Horst Steffen die SV Elversberg übernahm, lief eigentlich gar nichts richtig rund. Mittlerweile spielt die Mannschaft von der Kaiserlinde attraktiven Fußball und schafft es so langsam, das Potenzial auch auf den Platz zu bekommen. Und das, obwohl vor allem in der Innenverteidigung momentan Notstand ausgebrochen ist. Mit Oliver Stang, Mike Eglseder und nun auch Marco Kofler fallen drei Innenverteidiger mit schweren Verletzungen aus. Gelöst wurde das Problem mit Aldin Skenderovic, der zusammen mit Leandro Grech keine gegnerischen Torchancen zuließ, und seine Sache richtig gut machte. „Aldin ist ein Spieler, der gibt nie auf. Er hat lange warten müssen, und jetzt hat er seine Chance bekommen und sie genutzt, das freut mich für ihn“, so Leandro Grech unmittelbar nach dem Spiel.

    Kämpferisch wurde an die Leistung gegen Offenbach angeknüpft, einzig und allein die Chancenverwertung gefiel Trainer Steffen gar nicht. Doch die beiden Male, als der Ball über die Linie wollte, war es sehr sehenswert. Freistoß am Strafraumeck in der 22. Minute und Manuel Feil, der für Kevin Lahn in die Startelf rutschte, schlenzte den Ball unhaltbar in den rechten oberen Winkel. Danach erspielte sich die SVE weitere klare Torchancen, das 2:0 fiel jedoch erst kurz nach Wiederbeginn. Koffi wird an der Strafraumgrenze nicht richtig angegriffen und macht es ähnlich wie Feil und setzt den Ball in den Winkel – dieses Mal in den linken.

    Unübersehbare Steigerung

    Und Skenderovic? „Ich bin einfach überglücklich, endlich Einsatzzeit bekommen zu haben und damit der Mannschaft helfen zu können. Ich war sehr frustriert, weil ich es auch nicht immer verstehen konnte, warum ich nicht spiele. Aber da danke ich meinen Mitspielern, die mir als jungem Spieler Mut zugesprochen haben in dieser Phase.“ Horst Steffen war mit seinem Aushilfs-Innenverteidiger auch sehr zufrieden. „Er sieht gewisse Räume und mögliche Passwege sehr gut und hat das heute gut gemacht“, so Steffen.

    In der Tabelle sind es nun sechs Punkte Vorsprung auf den ersten möglichen Abstiegsplatz. Am kommenden Wochenende geht es zum Jahresabschluss gegen den FC Homburg. Mit einem Sieg könnte 2018 doch noch versöhnlich enden.


  • Saarderby zum Saarland-Tag

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 07.12.2018)
    von Heiko Lehmann

    Saarland-Tag beim Fußball-Regionalligisten SV Elversberg. Wie im vergangenen Jahr möchte die SVE auch diesmal am letzten Spieltag vor der Winterpause ihren Fans „Danke“ sagen. Passend dazu empfängt sie am heutigen Freitag um 19 Uhr auch noch den FC Homburg zum Saarderby.

    Für den Trainerstab und die Mannschaft der SVE spielt der Saarland-Tag mit vergünstigten Preisen eine untergeordnete Rolle. Nach einer mehr oder weniger verkorksten ersten Saisonhälfte möchten die Elversberger mit einem positiven Gefühl in die Winterpause gehen. Der Grundstein dafür wurde in den vergangenen Wochen gelegt. Die Formkurve zeigt nach oben. Beim 2:0-Sieg bei Wormatia Worms am vergangenen Wochenende brachte das Team von Neu-Trainer Horst Steffen 60 Minuten eine Leistung auf den Platz, wie man sie eigentlich seit Juli in jedem Spiel erwartet hatte.

    „Das war gut, aber ich habe auch die zweite Halbzeit gesehen, wo wir teilweise die Ordnung verloren haben und nicht mehr den Fußball gespielt haben, den wir können“, sagt Steffen. Gerade in den beiden ersten Spielen zum Saisonstart im Sommer konnte die SVE spielerisch ebenfalls überzeugen, doch dann kam der große Einbruch. In der Partie beim FC Homburg lief plötzlich gar nichts mehr zusammen, der Druck schien zu hoch, die SVE verlor sang- und klanglos mit 0:3. Es war aus heutiger Sicht ganz klar der Anfang vom Ende der Ära Roland Seitz.

    Kann ein solcher Einbruch auch beim Saarland-Tag passieren? „Ich glaube nicht. Der Sieg in Worms hat richtig gut getan. Ich habe den Eindruck, dass die Mannschaft gefestigter wirkt“, sagt Steffen. Mit schnellem und direktem Kurzpassspiel und einer aggressiven Einstellung beeindruckte die SVE bereits vor zwei Wochen gegen die Offenbacher Kickers, obwohl die Partie am Ende mit 1:0 für die Hessen ausging. „Homburg ist stärker als Worms und stärker als Offenbach. Uns erwartet ein anderes Kaliber“, sagt Steffen.

    kompletter Artikel im Pressespiegel


  • Vom Abstellgleis zurück ins Rampenlicht

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 06.12.2018)
    von Heiko Lehmann

    Schulterklopfer von allen Seiten, eine Umarmung mit dem Trainer und viele Interviews. Aldin Skenderovic war nach dem 2:0-Sieg der SV Elversberg gegen Wormatia Worms ein gefragter Mann. Dabei rutsche der 21-Jährige nur ins Team, da sich bei der SVE binnen kurzer Zeit drei Innenverteidiger verletzten – Oliver Stang, Mike Eglseder und zuletzt Marco Kofler. Davor spielte Skenderovic in fünf Monaten gerade einmal 45 Minuten Regionalliga.

    „Als das Spiel vorbei war, war ich erleichtert. Ich habe keine Fehler gemacht, und wir haben als Mannschaft sehr gut funktioniert. Es war ein schönes Gefühl“, sagt der luxemburgische Nationalspieler, der in der vergangenen Saison in der Winterpause nach Elversberg kam und in drei Monaten elf Spiele machte.

    In dieser Saison spielte der 21-Jährige plötzlich keine Rolle mehr. „Da stellt man sich schon die Frage, warum die SVE mich überhaupt geholt hat. Wenn man auf der Tribüne sitzt, ist das eine harte Zeit. Da können junge Spieler auch daran zerbrechen“, sagt Skenderovic. Er ist nicht daran zerbrochen und weiß auch warum. „Ich bin keiner, der aufgibt. Außerdem habe ich tolle Mitspieler, die mir sehr viel Halt gegeben und mich motiviert haben. Vor allem Leandro Grech hat viel mit mir in der schweren Zeit geredet“, erklärt der neue SVE-Innenverteidiger, der mit 20 Jahren beim luxemburgischen Erstligisten Titus Petingen ebenfalls Innenverteidiger und darüber hinaus Kapitän war.

    Warum bei der SVE niemand auf ihn als Innenverteidiger setzte, weiß er nicht – und er möchte an die Zeit, bevor Horst Steffen das Traineramt von Roland Seitz übernahm, auch gar nicht mehr denken. Mit nur vier Spielen in der zweiten Mannschaft in der Saarlandliga und vier Spielen in der U21-Nationalmannschaft von Luxemburg in einem halben Jahr lieferte Skenderovic praktisch ohne Spielpraxis eine Leistung in Worms ab, wie sie wohl nur wenige erwartet hatten. „Die Position in der Innenverteidigung ist ja nicht neu für mich. Ich weiß genau, was ich dort tun muss“, sagt er.

    kompletter Artikel im Pressespiegel


  • Saar-Derby gegen Homburg zum Abschluss vor der Winterpause

    Quelle: Pressemitteilung SVE
    Pressesprecherin Christina John

    Noch einmal die Kräfte bündeln, bevor es in die Winterpause geht! Zum Abschluss des Kalenderjahres 2018 darf die SV Elversberg in der Regionalliga Südwest noch einmal im eigenen Stadion ran und empfängt zum 20. Spieltag dieser Saison an diesem Freitag, 07. Dezember, den FC Homburg zum Saar-Derby. Spielbeginn in der URSAPHARM-Arena an der Kaiserlinde in Elversberg ist um 19.00 Uhr.

    Die Brisanz ist im Spiel der beiden Saar-Vereine ohnehin gegeben – und für die Elv von Cheftrainer Horst Steffen umso mehr, schließlich geht es auch darum, die Hinspiel-Niederlage gegen den FCH wieder gutzumachen. „Wir müssen mit Emotionen in das Derby gehen, und mit der Mentalität, dieses Spiel unbedingt für uns zu gestalten“, fordert der SVE-Trainer. „Homburg hat eine gefestigte Mannschaft, die zuletzt sehr erfolgreich gespielt hat, eine stabile Defensive besitzt und eine Torgefahr nach vorne, auch über Standards“, sagt Steffen über den Tabellenvierten, der in den letzten fünf Liga-Spielen bei einem Torverhältnis von 9:1 stolze 13 Punkte sammeln konnte. Nichtsdestotrotz „wollen wir stark spielen, Homburg vor Probleme stellen und einen positiven Jahresabschluss feiern“, sagt Horst Steffen, der nach jetzigem Stand im Heimspiel auf den gleichen Kader zurückgreifen kann, wie in der vergangenen Woche.

    Zur „letschd Schicht“ der Elversberger Profis in diesem Kalenderjahr veranstaltet die SVE wie in den vergangenen Jahren wieder den Saarland-Tag an der Kaiserlinde. Alle Fans in der URSAPHARM-Arena dürfen sich dabei auf vergünstigten Eintritt freuen: Stehplatz-Tickets gibt es für 4 Euro (statt 8 Euro), Sitzplatz-Tickets für die Haupttribüne kosten 9 Euro (statt 22 Euro). Zudem wird der Fokus beim Saarland-Tag natürlich auch auf das saarländische „Kulturgut“ gerichtet – den gegrillten Lyoner von Schröder Fleischwaren gibt es am Freitag für 1 Euro. Auf Anraten der Sicherheitsbehörden wird im Gegensatz zu den vergangenen Jahren diesmal alkoholhaltiges UrPils der Karlsberg Brauerei nicht zum vergünstigten, sondern zum regulären Preis angeboten. Stattdessen werden aber Mineralwasser und das alkoholfreie Gründel’s von Karlsberg ebenfalls für 1 Euro verkauft. Daneben wird es am Freitag für die ganz jungen Fans noch eine kleine Überraschung geben.



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