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  • Endlich erster Derby-Sieg ?

    Quelle: BILD – Saarland
    von Daniel Fischer

    0:3 gegen Homburg, 0:2 gegen Saarbrücken – die Derbys waren in dieser Saison bislang nicht das Ding der SV Elversberg.

    Neue Chance morgen (14 Uhr) im Saarpfalz-Derby gegen Pirmasens. Nach dem Sieg des FSV Frankfurt in Stuttgart hat die SVE nur noch einen Punkt Vorsprung vorm ersten möglichen Abstiegsplatz.

    Deshalb sagt Trainer Horst Steffen (49) auch: „Klar ist, dass wir dringend Punkte brauchen. Sicherlich hat die Mannschaft versucht, die Ideen umzusetzen. Aber nur mit Fußballspielen wird es nicht einfach.“ Was Steffen meint: Im Abstiegskampf hilft auch Kratzen und Beißen.

    Nochmal der Trainer: „Wir müssen weiter an unserem Zweikampf-Verhalten arbeiten.“ Damit’s doch endlich auch mal mit einem Derby klappt…….


  • Nachspielzeit: Ein schmaler Grat

    Quelle: www.magazin-forum.de
    von Dominique Rossi

    In der vergangenen Woche hat die SV Elversberg die Reißleine gezogen. Man hat dem Präsidenten Dominik Holzer angesehen, dass es ihm schwergefallen ist, sich von seinem langjährigen Mitarbeiter Roland Seitz zu trennen. Holzer, dessen Firma Ursapharm ein Familien-Unternehmen ist, hat während der Pressekonferenz ein Plädoyer für Nachhaltigkeit und Kontinuität gehalten. Und den neuen Trainer gleich mit einem langfristigen Vertrag ausgestattet.

    Doch damit ist es im Fußball nun mal so eine Sache. Wo hört Kontinuität auf, wo beginnt der Stillstand? Bei der SVE musste man sogar feststellen, dass eine Rückwärtsentwicklung stattgefunden hat. Viereinhalb Jahre war Seitz im Amt. Zunächst als Sportdirektor, dann als Sportvorstand, schließlich als Trainer. Er hat viel probiert, eine Handvoll Trainer und mehrere Dutzend Spieler verschlissen. Einige von ihnen wie Nico Zimmermann, Timo Wenzel oder Milan Ivana hat er wenig zimperlich vom Hof gejagt. Aber Streit gibt es nun mal in der besten Familie. Es wäre darüber hinaus unfair zu sagen, dass Seitz‘ Ära durchweg erfolglos gewesen wäre. Zweimal schaffte es die SVE in die Relegation, zog da aber den Kürzeren. Im Saarland-Pokal schaffte sie es in seiner Ägide stets ins Finale, war zweimal siegreich, was dem Verein Zusatzeinnahmen im DFB-Pokal einbrachte.

    Dass er nun als Trainer keinen Erfolg hatte, gehört zu den Eigenarten des Geschäfts dazu. Die Stimmung im beschaulichen Elversberg war schlecht, die kleine Fangemeinde rebellierte zum Ende hin laut. Für die sportlichen Schwierigkeiten ist Seitz sicher nicht alleine verantwortlich. Viele Entscheidungen, die auf Präsidiumsebene getroffen wurden, hat er solidarisch mitgetragen und nach außen als seine eigene verkauft. Dominik Holzer und seiner Mannschaft kann man eines nicht vorwerfen: mangelnde Geduld und fehlendes Vertrauen.

    Es gehört wenig Fantasie dazu zu unterstellen, dass Seitz in einem Traditionsverein mit hektischem Umfeld schon vor Jahren gegangen worden wäre. Viele in Elversberg sagen, dass die Trennung zu spät gekommen sei. Doch der Grat zwischen Kontinuität und Stillstand ist im Fußball eben klein.


  • SVE bleibt dran

    Quelle: www.magazin-forum.de

    In der U17-Regionalliga hatte die SV Elversberg im Saar-Derby das bessere Ende für sich. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Schummer siegte am Sonntag verdient mit 3:0 beim 1. FC Saarbrücken und bleibt damit mit einem Punkt Rückstand an Tabellenführer Kaiserslautern dran. Grischa Walzer brachte die SVE mit einem Doppelpack in Führung, die Fabio Lanfranco am Ende ausbaute. „Es war ein verdienter Sieg, unsere Mannschaft war schon ein Stück weit besser. Wir wollen es dem FCK natürlich so lange so schwer wie möglich machen“, sagte der Leiter des Elversberger Nachwuchsleistungszentrums Jens Kiefer.


  • Die Wende muss her

    Quelle: www.magazin-forum.de
    von Philipp Häfner

    Die SV Elversberg hat den Trainer gewechselt. Roland Seitz ist Geschichte, der neue Mann an der Seitenlinie heißt Horst Steffen. In Balingen half das aber nichts.

    Auch Horst Steffen, der neue Trainer der SV Elversberg, konnte die dritte Niederlage in Folge nicht verhindern. Bei der TSG Balingen setzte es einen 0:2-Rückschlag, bei dem die Mannschaft erneut keinen eigenen Treffer erzielen konnte. Chancen waren zudem Mangelware. Das Bild hat sich also jetzt nicht schlagartig geändert. Acht Saisonniederlagen stehen nun auf dem Konto der SVE nach 16 gespielten Spielen. Kleine Lichtblicke gab es aber dennoch für den neuen Trainer. Das Aufbauspiel war stark verbessert, die Mannschaft konnte zumindest so etwas wie Dominanz ausstrahlen.

    Den Schneid abkaufen lassen

    „Wir arbeiten erst seit einer Woche zusammen. Wir werden die nächsten Schritte nach und nach einstudieren, aber das braucht Zeit“, erklärte Steffen nach dem Spiel. Die extrem robust zu Werke gehenden Balinger hatten auch nicht die überragenden spielerischen Momente, dafür aber die oft genannte Gier und den Willen, dieses Spiel für sich zu entscheiden. „Wir haben uns am Anfang den Schneid abkaufen lassen. Danach wurde es etwas besser. Aber zu etwas Zählbarem hat es nicht gereicht“, sagte der neue SVE-Sportdirektor Ole Book, der auf der SVE-Bank Platz nahm. Das erste Gegentor nach nur 16 Minuten resultierte, nachdem sich der eigentlich sichere Leandro Grech fatal verschätzte. Nach genau 66 Minuten schoss dann Nils Schuon einen Freistoß aus 25 Metern unter der Mauer durch und machte mit dem 2:0 den Sack zu. Danach hatten die tapferen Balinger sogar noch weitere Chancen, das Ergebnis weitaus unangenehmer für die SVE zu gestalten. „Wir haben heute endlich mal wieder versucht, Fußball zu spielen. Aber wir haben zu viele Fehler gemacht, und vorne hat die Durchschlagskraft gefehlt“, sagte SVE-Außenverteidiger Lukas Kohler. Am kommenden Samstag gastiert der FK Pirmasens an der Kaiserlinde. „Da brauchen wir nicht zu diskutieren. Wir brauchen einen Sieg, die Wende muss her.

     


  • Hinrunden-Abschluss im Heimspiel gegen Pirmasens

    Quelle: Pressestelle SVE
    Pressesprecherin Christina John

    An diesem Wochenende wird mit dem 17. Spieltag der Regionalliga Südwest die Hinrunde der Saison 2018/2019 beendet. Die SV Elversberg empfängt dabei an diesem Samstag, 10. November, den Aufsteiger FK Pirmasens in der URSAPHARM-Arena. Das Heimspiel an der Kaiserlinde in Elversberg wird um 14.00 Uhr angepfiffen.

    Viele Punkte trennen die SVE und den FKP zurzeit nicht – als Tabellenzehnter haben die Gäste aus Pirmasens aktuell zwei Zähler Vorsprung auf die Elv von der Kaiserlinde. „Als Aufsteiger stehen sie sehr gut da“, weiß auch SVE-Trainer Horst Steffen: „In Pirmasens herrscht mit Sicherheit Mut und Euphorie, dementsprechend erwarte ich auch einen sehr aktiven Gegner.“ Zumal Pirmasens seit nunmehr fünf Spielen ungeschlagen ist und ohne Druck in Elversberg aufspielen kann – in den vergangenen Wochen hat der Regionalliga-Aufsteiger unter anderem Punktgewinne gegen den FC Homburg (0:0) und die Kickers Offenbach (1:1) geschafft.

    „Es wird am Samstag ähnlich zweikampfstark zugehen, wie am vergangenen Wochenende gegen Balingen. Wir müssen also gut dagegenhalten, mehr investieren und unser Spiel durchbringen, damit wir die drei Punkte holen“, sagt Steffen und ergänzt: „In Balingen haben wir nur 25 Minuten ordentlich gespielt und das Fußballspiel gezeigt, das ich sehen möchte. Das gilt es jetzt über die 90 Minuten zu festigen, wir müssen die Intensität hoch halten und dadurch den Gegner vor Probleme stellen.“ Neben den bekannten Ausfällen von Mike Eglseder und Aleksandar Stevanovic wird dabei am Wochenende auch Oliver Stang fehlen. Der Innenverteidiger hatte sich bereits im Liga-Spiel gegen Mannheim am Knie verletzt und musste sich aufgrund eines Knorpelschadens nun einer Operation unterziehen. Stang wird damit in diesem Kalenderjahr nicht mehr auflaufen können.


  • U21: Erstes Rückrunden-Spiel zuhause gegen Rohrbach

    Quelle: Pressestelle SVE
    Pressesprecherin Christina John

    Nach der starken Hinrunde in der Saarlandliga, die die U21 der SV Elversberg an der Tabellenspitze beenden konnte, beginnt für die Mannschaft von Trainer Marco Emich nun an diesem Wochenende die Rückrunde dieser Saison. Dabei empfängt die Elversberger Zweite am Sonntag, 11. November, den SV Rohrbach, Spielbeginn im Kohlwaldstadion in Landsweiler-Reden ist um 14.30 Uhr. „Mit dem letzten Spiel in Eppelborn (4:1-Sieg) und der damit verbundenen Herbstmeisterschaft sind wir natürlich sehr zufrieden“, sagt Emich, ergänzt allerdings direkt: „Wir wissen jetzt aber natürlich auch um die Schwere der Aufgabe gegen Rohrbach.“ Emich verweist dabei auf das Hinspiel gegen den Aufsteiger Anfang August: „Wir haben dort mit 2:0 geführt und am Ende noch verloren“, erinnert der Elversberger U21-Trainer an das Auswärtsspiel gegen die kämpferischen Rohrbacher, in dem sein Team in den letzten zwölf Spielminuten noch drei Gegentore kassierte und letztlich mit 2:3 unterlag. „Wir sind also gewarnt. Wir sind zwar Favorit, werden den SV Rohrbach aber mit Sicherheit nicht unterschätzen“, sagt Marco Emich: „Wir haben jetzt am Sonntag im Rückspiel auch etwas gutzumachen, aber unser vorrangiges Ziel ist es, zu gewinnen und in der Tabelle vorne zu bleiben.“

    Die Spiele unserer Nachwuchs-Teams im Leistungsbereich im Überblick:

    Saarlandliga: SVE U21 – SV Rohrbach
    (Sonntag, 11. November, 14.30 Uhr, Kohlwaldstadion in Landsweiler-Reden)

    Regionalliga Südwest: FC Speyer – SVE U19
    (Samstag, 10. November, 17.00 Uhr, Kunstrasen im Sportpark des FC Speyer)

    Regionalliga Südwest: SVE U17 – TuS Mosella Schweich
    (Sonntag, 11. November, 13.00 Uhr, Mühlwaldstadion in St. Ingbert)

    Regionalliga Südwest: SVE U15 – TuS Koblenz
    (Samstag, 10. November, 14.30 Uhr, Kunstrasen in Elversberg)


  • Der Traum von der WM beginnt heute

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 07.11.2018)
    von Julia Franz

    So richtig glauben kann Aliya Diagne es wohl erst, wenn es an diesem Mittwoch endlich losgeht. Für die Fußballerin wird ein lange gehegter Traum Rea­lität. Die 17-Jährige aus Neunkirchen-Kohlhof steht im Aufgebot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für die U17-Weltmeisterschaft vom 13. November bis 1. Dezember in Uruguay. Diagne ist nach Dzsenifer Marozsan (Olympique Lyon) und Kim Fellhauer (SC Freiburg) erst die dritte Saarländerin, die bei einer U17-WM dabei ist.

    Für diesen Traum arbeitet Diagne, die nächstes Jahr ihr Abitur am Deutsch-Französischen-Gymnasium in Saarbrücken macht und fließend Französisch spricht, hart. „Ich war schon bei vielen Lehrgängen dabei und immer kurz davor, in den Kader zu kommen“, erzählt sie. Am Ende scheiterte sie jedoch immer – meist an ihrer eigenen Nervosität. Genau diese hatte Diagne bei den Lehrgängen in dieser Saison im Griff. Und so durfte sie Anfang Oktober im letzten Testspiel vor der WM in Ingelheim am Rhein gegen Finnland (2:3) ihr erstes Länderspiel überhaupt bestreiten. „Ich war richtig aufgeregt“, erinnert sich die Saarländerin, deren Vater aus Mali stammt: „Als ich dann die Info bekommen habe, dass ich auch bei der WM dabei bin, war das unbeschreiblich.“

    Seit einem halben Jahr ist Aliya Diagne, Linksfuß und zentrale Mittelfeldspielerin, Teil des neuen Frauenfußball-Projektes der SV Elversberg und des SV Göttelborn. Deren Ziel ist es, den Frauenfußball im Saarland auf eine neue Ebene zu bringen, langfristig soll es bis in die Bundesliga gehen. Diagne spielt in der ersten Mannschaft, die in der Verbandsliga die Tabelle anführt (zehn Spiele, zehn Siege, 102:1 Tore). Dort hatte sie bisher sechs Einsätze, ansonsten fehlte sie in der Regel wegen der Verpflichtungen beim DFB.

    „In meiner Zeit hier habe ich schon unglaublich viel gelernt“, sagt Diagne. Das bestätigt auch ihr Trainer Kai Klankert, der mit Blick auf die letzten intensiven Wochen für Diagne die gute Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Fußballverband heraushebt – und auch Diagnes früheren Verein lobt: „Ihre WM-Nominierung ist auch eine Auszeichnung für den FC Homburg.“ Dort hatte Diagne bis zu ihrem Wechsel in den Jungen-Mannschaften mitgespielt – in der U15 in der Regionalliga Südwest, der U16 in der Verbandsliga und sogar in der U17 in der Regionalliga Südwest.

    In ihrem neuen Team spielt und trainiert Diagne nun nicht mehr Seite an Seite mit Jungs, sondern mit Spielerinnen wie Champions-League-Siegerin Selina Wagner. Bei ihr schauen sich Diagne und ihre Teamkolleginnen gerne auch mal was ab. „Selina ist ein Vorbild. Davon profitiert auch Aliya, und dadurch hat sie noch einmal einen Riesensprung gemacht“, sagt Trainer Klankert, der an Diagne insbesondere ihre Dynamik und körperliche Präsenz auf dem Platz schätzt.

    kompletter Artikel im Pressespiegel


  • SV Elversberg II deklassiert den FV Eppelborn mit 4:1

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 06.11.2018)
    von Heinz Bier

    Nach dem Spiel seiner Mannschaft am Samstag gegen die SV Elversberg II brauchte der Eppelborner Trainer einige Zeit, um die richtigen Worte zu finden. „Ich habe in den vergangenen Jahren keine derart starke Saarlandligamannschaft gesehen“, gestand Jan Berger nach der deutlichen 1:4-Niederlage und meinte weiter: „Ich war in der Pause regelrecht geschockt, denn dass wir so chancenlos sind, hatte ich nicht erwartet“.

    Auch sein Elversberger Kollege war begeistert über die Leistung seiner Mannschaft. „Die erste Halbzeit war überragend von uns und der Grundstein zum Sieg“, erklärte Marco Emich und er ergänzte: „Dass die zweite Halbzeit etwas ausgeglichener war, ist okay, denn Eppelborn hat schließlich auch Qualität“. Aber: „Dass unser Sieg auch in dieser Höhe verdient war, dazu gibt es keine zwei Meinungen“.

    Vor 200 Zuschauern war seine Mannschaft im ersten Durchgang drückend überlegen, ließ keine Eppelborner Offensivaktionen zu und führte durch die Treffer von Kai Merk (13.), Steffen Bohl (18.) und erneut Merk (23.) früh mit 3:0. Dem 0:1 war eine tolle Einzelaktion von Benno Mohr vorausgegangen, der gleich drei Eppelborner Abwehrspieler aussteigen ließ, Merk mustergültig bediente. Beim zweiten Treffer wurde Bohl im Strafraum perfekt angespielt, umkurvte Torwart Dennis Lissmann und schob ein. Die Entstehungsgeschichte des dritten Tores war symptomatisch für die derzeitige Eppelborner Verunsicherung. Ausgerechnet Routinier Lucas Becker spielte vor dem eigenen Strafraum einen verheerenden Querpass genau in die Füße von Bohl, der bediente Merk und das Spiel war entschieden.

    Nach dem Wechsel kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel und auch zu Torgelegenheiten. Die beste bis dahin hatte Pascal Schmidt in der 53. Minute, als er aus zwölf Metern SVE-Torhüter Joshua Blankenburg anschoss. Danach war im Illtalstadion noch einmal Pause, denn nach einer Stunde führte der Ausfall des Flutlichtes zu einer 15-minütigen Unterbrechung. Eppelborn hatte jetzt mehr Zug nach vorn und deshalb war der Anschlusstreffer durch Dominik Strauß nach 79 Minuten durch einen platzierten Schuss in den linken Torwinkel auch keineswegs unverdient. Danach war Elversberg wieder am Drücker und in der 88. Minute setzte der Ex-Gladbacher Mohr den Schlusspunkt, als er nach einem Pfostenschuss den Abpraller zum 1:4 nutzte.


  • Elversbergs Zweite holt sich Herbstmeistertitel

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 05.11.2018)

    In Eppelborn war das Spiel bereits nach 23 Minuten zugunsten des Herbstmeisters SV Elversberg II entschieden. Kai Merk und Steffen Bohl sorgten für die 2:0-Führung und als dann Kai Merk in einen Fehlpass der Eppelborner lief und auf 3:0 erhöhen konnte (23.), war die Sache durch. Nach dem Seitenwechsel veränderte Gastgeber Eppelborn die taktische Grundordnung und konnte durch das Tor von Dominik Strauß auf 1:3 verkürzen, ehe Benno Mohr in der 86. Minute für denauch in der Höhe verdienten 4:1-Endstand sorgte. Tore: 0:1 Kai Merk (13.), 0:2 Steffen Bohl (18.), 0:3 Kai Merk (23.), 1:3 Dominik Strauß (79.), 1:4 Benno Mohr (86.).


  • Von neuer Gier ist noch nichts zu sehen

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 04.11.2018)
    von Heiko Lehmann

    Neue Besen kehren ja angeblich sehr gut. Trotzdem braucht offenbar auch ein neuer Besen viel Zeit, wenn der Dreckhaufen besonders groß ist. Die SV Elversberg hat mit ihrem neuen Trainer Horst Steffen bei der TSG Balingen mit 0:2 verloren. Es war die dritte Niederlage in Folge ohne eigenes Tor – und es war bereits die achte Saisonniederlage nach 16 Spielen. Schlechter spielte die SVE bislang nur in der Saison 1996-1997, als der Verein nach dem Aufstieg gleich wieder aus der Regionalliga (West) abstieg.

    Vor 1094 Zuschauern in Balingen gab es jedoch auch zwei positive Aspekte im SVE-Spiel. Beim seit Wochen fürchterlichen Spielaufbau der SVE hat sich etwas getan. Entweder schaltete sich Torhüter Frank Lehmann mit in den Aufbau ein, um eine noch größere Überzahl zu schaffen, oder der Ball wurde in der eigenen Hälfte schnell von der einen auf die andere Seite gespielt, um danach mit einem weiten Diagonalball tief in die gegnerische Hälfte zu kommen. Die Aufbauvarianten klappten das ein oder andere Mal, doch danach fehlte in der Offensive ganz viel Kreativität. „Wir arbeiten erst seit einer Woche zusammen. Wir werden die nächsten Schritte nach und nach einstudieren, aber das braucht Zeit“, erklärte Horst Steffen nach dem Spiel.

    Der zweite positive Aspekt war ein Hauch von Dominanz am Ende der ersten und zu Beginn das zweiten Halbzeit, als die SVE schnell und direkt mit Kurzpassspiel nach vorne spielte. Hieraus resultierte in der 47. Minute auch die einzige herausgespielte Torchance der Elversberger. Manuel Feil passte flach und schnell in die Mitte zu Sinan Tekerci, doch der 25-Jährige schoss aus 14 Metern freistehend neben das Tor. Vor der Pause hatte die SVE eine ähnliche Chance durch Kevin Koffi, doch die resultierte aus einem Zusammenprall zweier Balinger. TSG-Torhüter Marcel Binanzer hielt den Ball aus 16 Metern (44.).

    kompletter Artikel im Pressespiegel



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