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  • Englische Woche geht Auswärts gegen Ulm weiter

    Quelle: www.sv07elversberg.de

    Bereits am gestrigen Montag hat die SV Elversberg die Koffer gepackt und sich auf den Weg zum nächsten Auswärtsspiel gemacht. Am heutigen Dienstag, 12. März, tritt die Elv von der Kaiserlinde im 285 Kilometer entfernten Donaustadion beim SSV Ulm 1846 Fußball an. Die Partie des 24. Spieltags der Regionalliga Südwest wird um 18.30 Uhr angepfiffen

    Nach nunmehr fünf Siegen in Folge reist die Mannschaft von SVE-Cheftrainer Horst Steffen natürlich selbstbewusst nach Ulm, nichtsdestotrotz weiß das Team um die Schwere der Aufgabe, die nach der weitesten Auswärtsfahrt dieser Saison wartet. „Ulm hat sehr viel Qualität in seinen Reihen“, sagt Trainer Horst Steffen: „Sie haben schon verschiedene Systeme gespielt und sind sehr flexibel, was die Spielanlage betrifft. Diese Partie wird sicherlich noch mal eine größere Herausforderung, als es in den vergangenen Spielen der Fall war.“ Nach zuletzt wechselhaften Ergebnissen ist der SSV aus der Verfolgergruppe zwar leicht herausgerutscht und liegt nun mit drei Punkten Vorsprung auf die SVE nur noch einen Tabellenplatz davor auf Rang sechs. Allerdings stellt der SSV Ulm 1846 Fußball aktuell die heimstärkste Mannschaft der Südwest-Staffel – neun der zwölf Heimspiele konnten die Ulmer gewinnen, lediglich der Spitzenreiter Waldhof Mannheim und der Tabellenvierte FC Homburg konnten den SSV im Donaustadion jeweils mit 2:0 bezwingen.

    „Ulm wirkt schon sehr gefestigt, gerade zuhause“, sagt Steffen: „Diese Mannschaft wird uns körperlich sehr viel abverlangen. Aber in dieser Hinsicht haben auch wir zuletzt enorm zugelegt und müssen das auch wieder in die Waagschale werfen, um das Auswärtsspiel zu gewinnen.“ Der SVE-Trainer muss dabei sein Team erneut umbauen. Abwehrspieler Lukas Kohler, der im vergangenen Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 II die fünfte Gelbe Karte kassiert hat, wird in Ulm gesperrt fehlen. Patryk Dragon und Tim Steinmetz, die zuletzt krankheitsbedingt nicht dabei waren, sind wieder voll im Training, Alban Meha ist hingegen gerade erst wieder ins Lauftraining eingestiegen und ebenfalls nicht in Ulm dabei.


  • SVE peilt sechsten Sieg in Serie an

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 12.03.2019)
    von Heiko Lehmann

    Der Fußball-Regionalligist SV Elversberg hat am heutigen Dienstag (18.30 Uhr) erstmals in dieser Saison die Möglichkeit, auf den sechsten Tabellenplatz zu klettern. Dazu braucht das Team von Trainer Horst Steffen allerdings den sechsten Sieg in Folge – und das ausgerechnet bei der heimstärksten Mannschaft der Liga, dem SSV Ulm.

    „Ulm wirkt gefestigt, gerade zuhause. Diese Mannschaft wird uns körperlich sehr viel abverlangen. Aber in dieser Hinsicht haben auch wir zuletzt enorm zugelegt und müssen das in die Waagschale werfen“, sagt Trainer Horst Steffen.

    Respekt vor dem Gegner ist lobenswert, doch den größeren Respekt sollten die Ulmer haben. Was die SVE nach der Winterpause abliefert, ist Ligaspitze. Nur ein Gegentor bei fünf Siegen in Folge – und mit Linksaußen Sinan Tekerci und Stürmer Kevin Koffi befinden sich zwei Spieler in überragender Form. Tekerci hat in den drei Spielen nach der Winterpause wie Koffi vier Tore erzielt. Beide blühen seit dem Trainerwechsel von Roland Seitz zu Steffen auf. Koffi hat in den acht Spielen unter Steffen sieben Mal getroffen und zudem drei Tore vorbereitet.

    In Topbesetzung wird die SVE in Ulm allerdings nicht auflaufen können. Linksverteidiger Lukas Kohler ist nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt. Mittelfeldspieler Patryk Dragon ist nach einer Erkältung zwar wieder im Training, aber noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Vor allem auf der linken Abwehrseite fehlen Alternativen. Gut möglich, dass in Ulm Offensivspieler Benno Mohr dort zum Einsatz kommt.


  • Die Rückkehr des Gaëtan Krebs

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 11.03.2019)
    von Heiko Lehmann

    Es läuft die 86. Minute im Waldstadion an der Kaiserlinde in Elversberg. Gaëtan Krebs zieht aus 18 Metern ab, der Ball wird noch leicht abgefälscht und landet unhaltbar für den Mainzer U20-Nationaltorhüter Finn Dahmen im Tor. Es ist das 3:0 für die SV Elversberg in einem Spiel, das die SVE über die gesamte Distanz dominierte.

    Was aber nach dem 3:0 passierte, war außergewöhnlich. Bis auf Torhüter Frank Lehmann liefen alle Spieler im hohen Tempo auf Krebs zu, fielen dem 1,65 Meter großen Franzosen um den Hals und jubelten mit ihm. „Sie haben sich über das Tor gefreut, mehr kann ich dazu nicht sagen“, sagte der Elsässer mit leichtem französischen Akzent und seiner bekannt uneigennützigen Art. „Gaëtan ist nicht nur ein super Fußballer, er ist auch ein großartiger Mensch. Das wissen alle im Team“, sagte Kapitän Leandro Grech.

    Dass Krebs beim 3:1-Sieg der SVE gegen den FSV Mainz 05 II überhaupt spielte, war Zufall, da sich der 22-jährige Patryk Dragon erkältet abmeldete und so die Position im zentralen Mittelfeld frei wurde. Davor hatte Krebs in sechs Monaten lediglich 29 Minuten in der Regionalliga auf dem Platz gestanden. Unter Trainer Horst Steffen blüht der Franzose wieder auf. Der 50-Jährige hat den 33-Jährigen wieder zum Laufen gebracht. „Es hat mir in den letzten Wochen fast schon leidgetan, dass Gaëtan nicht zum Einsatz kam. Er hat eine sehr gute Vorbereitung gespielt, und das haben wir heute auch gesehen. Aber unser Leistungsniveau im Kader ist derzeit enorm hoch“, erklärte Steffen.

    Krebs hingegen ist einfach nur glücklich, dass er mal wieder spielen durfte und sein erstes Saisontor erzielen konnte. Vor 987 Zuschauern waren am vergangenen Freitag sowieso fast alle Elversberger glücklich. Denn es war der dritte Sturmlauf der SVE, bei dem der Gegner wehrlos war. Zwar hätten die Gäste in der 39. Minute mit 1:0 in Führung gehen können, doch SVE-Torhüter Frank Lehmann hielt den Schuss von Karl-Heinz Lappe aus kurzer Distanz. Bis dahin hatte die SVE bereits fünf Eckbälle, zwei Freistöße aus 16 Metern und einige gute Möglichkeiten zur Führung.

    Die Elversberger schnürten die Mainzer regelrecht um ihren eigenen Strafraum ein. Drei Minuten nach der Pause war es dann so weit. Nach Zuspiel von Kevin Koffi traf Sinan Tekerci aus 14 Metern zum 1:0. „Es passt zurzeit einfach fast alles. Ich denke, Mannschaft und Trainer sind ein gutes Team“, sagte Luca Dürholtz, der im Mittelfeld neben Krebs die Fäden zog und mit einem Fallrückzieher die Chance zum 2:0 hatte (55.). Für das 2:0 war aber Koffi zuständig, der eine Flanke von Lukas Kohler einköpfte (66.). „Die Leichtigkeit und die Spielfreude ist bei uns zurück. Ich glaube, das haben heute auch unsere Fans gesehen“, sagte Kohler.

    Nach Krebs‘ 3:0 leistete sich die SVE-Abwehr dann doch noch eine Unachtsamkeit, und Ahmet Gürleyen erzielte in der 88. Minute das Tor zum 3:1. Interessiert hat den Gegentreffer aber fast niemand mehr. Bis auf einen: SVE-Torhüter Frank Lehmann schleuderte seine Trinkflasche weg und schimpfte wie ein Rohrspatz. Der 29-Jährige hätte mit dem fünften Zu-Null-Sieg in Folge einen neuen persönlichen Rekord aufstellen können. So blieb es „nur“ beim fünften Sieg in Folge. Bereits am Dienstag könnte der sechste folgen. Dann ist die SVE um 19 Uhr zu Gast beim SSV Ulm und kann bei einem Sieg auf Rang sechs klettern. Nach seiner fünften Gelben Karte ist Lukas Kohler am Dienstag allerdings gesperrt.


  • SVE II und die FSG Ottweiler starten auswärts

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 09.03.2019)
    von Heinz Bier

    Elversberg/Steinbach. Für die SV Elversberg II beginnt das Meisterschaftsjahr 2019 in der Fußball-Saarlandliga am Sonntag um 15 Uhr mit dem Gastspiel bei den Sportfreunden (SF) Rehlingen/Fremersdorf. „Ein unangenehmer Gegner“, befürchtet der Trainer, „denn die stehen mit dem Rücken zur Wand und werden alles versuchen, um da hinten raus zu kommen“, sagt Marco Emich vor der Partie des Tabellenführers beim Vorletzten.

    Aber dem Trainer ist auch „klar, dass wir als Favorit dorthin fahren und dieser Rolle wollen wir auch gerecht werden“. Allerdings gibt Emich auch zu bedenken, „dass man nach so langer Pause noch nicht so recht weiß, wo man steht“. Und er muss beim Aufsteigerl mit einem Handicap klar kommen, denn Steffen Bohl wird wegen Knieproblemen wohl ausfallen, „und das tut uns schon weh“, gesteht der SVE-Trainer. Aber ansonsten hat Emich seinen Kader zusammen und dazu gehört auch Moritz Koch, der aus Studiengründen aus dem Regionalliga- in den Saarlandligakader zurückgekehrt ist.

    Mit größeren personellen Problemen hat die FSG Ottweiler/Steinbach zu kämpfen. „Die Situation bei uns ist ein wenig angespannt“, umschreibt Trainer Frank Backes die Personallage vor der Begegnung am Samstag um 16 Uhr beim SC Halberg Brebach. Sahbaz Husic, Steven Kuntz, Thomas Lieder und Florian Schneider waren Mitte der Woche noch angeschlagen und ihr Einsatz ist ungewiss. Auf keinen Fall werden Lukas Hainer (Urlaub) und Michael Stolz (persönliche Gründe) in Brebach dabei sein. „Aber wir werden mit Sicherheit eine gute Mannschaft auf dem Platz haben“, versichert Backes trotz aller Probleme. Möglich, dass Neuzugang Patrick Feller „nach einer sehr guten Vorbereitung“ zum Aufgebot gehört, der zweite Neuzugang Giuliano Jakob ist nach Meinung von Trainer Backes „von der Verfassung her noch kein Thema für einen Einsatz“.


  • SV Elversberg dominiert gegen harmlose Mainzer

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (online veröffentlicht 08.03.2019)
    von Heiko Lehmann

    Die SV Elversberg hat am Freitag den fünften Sieg in Folge eingefahren. Zu Hause gegen den FSV Mainz 05 II gewann die SVE nach Toren von Sinan Tekerci (48.), Kevin Koffi (66.) und Gaetan Krebs (86.) und einem Gegentor von Ahmet Gürleyen (88.) mit 3:1. Vor 987 Zuschauern fehlte bei der SVE der erkältete Patryk Dragon. Der 22-Jährige wurde durch den 33-jährigen Krebs ersetzt.

    Wie schon in den beiden vergangenen Partien boten die Elversberger von Beginn an Angriffsfußball. Mainz konnte sich kaum aus der Umklammerung befreien und hatte Glück, dass die SVE in den ersten 15 Minuten aus fünf Eckbällen und zwei Freistößen aus 16 Metern kein Kapital schlug. Die Gäste hatten aber in der 39. Minute urplötzlich die Riesenchance zum 0:1. Leon Bell Bell lief alleine auf SVE-Torhüter Frank Lehmann zu, doch der 29-Jährige hielt den Ball mit dem Fuß. Nur zwei Minuten später hatte die SVE den gleichen Hochkaräter zur Führung. Sinan Tekerci scheiterte frei­stehend am Mainzer U20-Nationaltorhüter Finn Dahmen.

    Nur drei Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, da kam es erneut zum Duell Tekerci gegen Dahmen. Diesmal ließ der SVE-Flügelflitzer dem Mainzer Kapitän keine Chance und erzielte aus 14 Metern mit Hilfe des Innenpfostens das 1:0 (48.). Die Mainzer versuchten danach zwar, irgendwie ins Spiel zu finden, hatten aber gegen das Vollgas-Spiel der SVE keine Chance. Nach einer Flanke von Lukas Kohler köpfte Koffi das 2:0 (66.), Krebs legte in der 86. Minute mit einem 18-Meter-Schuss nach. Das 1:3 durch Gürleyen war nur noch Mainzer Ergebniskosmetik.


  • Erstes Heimspiel am Freitag unter Flutlicht

    Quelle: www.sv07elversberg.de

    Nach zwei Auswärtsspielen in Folge steht der SV Elversberg nun das erste Heimspiel 2019 bevor! An diesem Freitag, 08. März, tritt die Elv von der Kaiserlinde zum 23. Spieltag der Regionalliga Südwest zuhause gegen den FSV Mainz 05 II an. Das Flutlichtspiel in der URSAPHARM-Arena an der Kaiserlinde in Elversberg beginnt um 19.00 Uhr.

    Die Vorfreude auf das erste Heimspiel in diesem Kalenderjahr ist groß – „wir wollen unseren Fans natürlich etwas bieten und zeigen, dass die beiden Auswärtssiege zuletzt kein Zufall waren“, sagt SVE-Cheftrainer Horst Steffen, der nach dem erfolgreichen Auftakt seiner Mannschaft positiv auf die nächsten Aufgaben blickt, aber die Euphorie auch nicht in Leichtsinn umkippen lässt. „Wir müssen nach wie vor sehr genau an uns arbeiten. Das ist die Basis des Erfolges“, sagt Steffen. Und das gilt demnach auch für die anstehende Partie gegen den Tabellen-15. aus Mainz. Die U23 des FSV wartet noch auf die ersten Punkte 2019. Zum Auftakt gab es nach langer Unterzahl eine 1:2-Niederlage gegen Wormatia Worms, am vergangenen Freitag folgte die knappe 0:1-Niederlage gegen den FC Homburg.

    Losgelöst von den Ergebnissen erwartet Horst Steffen im Spiel gegen Mainz 05 „deutlich mehr körperliche Präsenz, als in den beiden vorherigen Spielen. Mainz wirkt auf mich deutlich erwachsener, hat mit seinen schnellen Außenspielern auch Offensivqualität und ist flexibel, was das Spielsystem anbelangt“, sagt der Trainer, ergänzt aber mit Blick auf das eigene Team: „Unsere Mannschaft hat viel Selbstvertrauen getankt. Ich hoffe, dass sie jetzt weiter nach dem nächsten Sieg giert.“ Neben den Langzeitverletzten mussten dabei unter der Woche Alban Meha, Tim Steinmetz und Patryk Dragon krankheitsbedingt pausieren. Zumindest Dragon könnte im Vorfeld der Partie zwar wieder ins Training einsteigen, ob es dann aber für einen Einsatz reicht, ist noch fraglich und entscheidet sich kurzfristig.


  • Lehmann nimmt Rekord ins Visier

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 08.03.2019)
    von Heiko Lehmann

    Vier Siege in Folge ohne Gegentor – da geht das Herz eines jeden Torhüters auf. Auch das von Frank Lehmann, der Nummer eins des Fußball-Regionalligisten SV Elversberg. Am heutigen Freitag um 19 Uhr im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 II könnte Lehmann sogar einen neuen persönlichen Rekord aufstellen. „Als ich beim FC Heidenheim in der 3. Liga gespielt habe, sind mir schon einmal vier Spiele in Folge ohne Gegentor gelungen. Fünf wären Rekord“, sagt der 29-Jährige.

    In der Schlussphase des jüngsten 5:0-Sieges beim FC Astoria Walldorf wäre Lehmann aber beinahe ausgerastet. Gleich vier Mal musste er in höchster Not ein Gegentor verhindern. „Wenn wir da noch ein Tor kassiert hätten, hätte es geknallt. Wir haben so gut gespielt und sind dann ohne Grund leichtfertig geworden. Es haben sich individuelle Fehler eingeschlichen. Das müssen wir abstellen“, sagt der 1,92 Meter große Schlussmann.

    Doch das Lob über seine Vorderleute überwiegt deutlich. „Was wir als Mannschaft zurzeit leisten, ist richtig stark. Wenn wir den Ball verlieren, springen wir unsere Gegner im Gegenpressing regelrecht an. Unsere beiden Stürmer Israel Suero und Kevin Koffi sind begnadete Fußballer, die plötzlich anfangen, bis in die eigene Hälfte zu rennen. Auf die beiden bin ich sogar etwas stolz“, sagt Lehmann.

    Hätte, hätte, Fahrradkette – wenn die SVE in der ganzen Saison so gespielt hätte wie in den vergangenen vier Spielen, dann würde das Team wohl weit oben in der Tabelle stehen. „Solche Gedanken hatten wir Spieler auch schon. Aber es bringt ja nichts. Wir sind jetzt in der Situation, in der wir sind, und wollen einfach das Beste daraus machen. Wir sind mit unserer Entwicklung noch nicht fertig“, glaubt der 29-Jährige, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft – wie bei vielen anderen SVE-Spielern auch.

    Aktuell hat man das Gefühl, die SVE müsste für die kommende Saison höchstens punktuell etwas verändern. „Ich denke, dass der Verein und die Spieler die Gespräche bald aufnehmen werden. Veränderungen im Kader gibt es immer. Aber das ist noch Zukunft. Jetzt wollen wir zunächst dort weitermachen, wo wir in der vergangenen Woche aufgehört haben“, sagt Lehmann, der genau wie sein Trainer Horst Steffen hofft, dass nach zwei starken Auswärts­spielen nun auch die Zuschauer im Stadion an der Kaiserlinde in den Genuss kommen, diese weiterentwickelte SVE-Mannschaft zu sehen.

    „Ich bin guter Dinge, dass wir das schaffen können. Mainz wird zwar ein anderes Kaliber als unsere beiden vergangenen Gegner, aber wir wollen unsere Spielweise durchziehen“, sagt Steffen. Mit der gleichen Startelf wie in der vergangenen Woche wird der Trainer wohl nicht beginnen können. Patryk Dragon aus dem zentral-defensiven Mittelfeld war in dieser Woche erkältet und fällt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus. Als Ersatz kommen Neuzugang Dennis Rosin, Aldin Skenderovic oder Gaetan Krebs in Frage.

    Steffen möchte die Entscheidung erst am Spieltag den Akteuren mitteilen. Die Tendenz geht aber in Richtung Rosin. Der einzige Winterneuzugang wurde in den beiden vergangenen Spielen eingewechselt und bereitete in Walldorf das 5:0 von Sinan Tekerci vor. Skenderovic und Krebs kamen in diesem Jahr noch nicht zum Einsatz. Neben den beiden langzeitverletzten Oliver Stang und Aleksandar Stevanovic (beide Knie) fallen auch Tim Steinmetz und Alban Meha aus. Beide sind erkältet, waren aber nach der Winterpause noch nicht im 18-köpfigen Kader.

     


  • SV Elversberg startet überragend ins Jahr

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 04.03.2019)
    von Heiko Lehmann

    Mit ausgebreiteten Armen lief Stürmer Kevin Koffi nach seinem Tor zum 2:0 in Richtung Eckfahne und empfing dort seine Mitspieler Manuel Feil und Luca Dürholtz, die ihm um den Hals fielen. Nach einer Flanke von Israel Suero war Koffi in der 25. Minute am zweiten Pfosten hochgestiegen und köpfte den Ball mustergültig gegen die Laufrichtung der Abwehrspieler und des Torhüters ins lange Eck. „Das war Weltklasse“, schrie Dürholtz, Feil ließ noch ein „Unglaublich, Junge!“ folgen. Es war das zweite von fünf Toren, die die SVE am Freitagabend beim nie gefährdeten 5:0-Sieg beim FC Astoria Walldorf erzielte.

    „Wir bewegen uns viel besser als noch vor ein paar Monaten. Und ich bin vorne nicht mehr alleine und bekomme viele Bälle“, sagte der Stürmer von der Elfenbeinküste, der mittlerweile Interviews auf Deutsch geben kann. Einen Spieler alleine beim vierten Zu-Null-Sieg der SVE infolge herauszuheben, wäre aber nicht fair. Die gesamte Mannschaft lieferte eine starke Leistung ab. Vor allem die Laufbereitschaft und Aggressivität war beeindruckend.

    „Ich glaube, die Jungs haben gemerkt, dass Fußball mehr Spaß macht, wenn sie so auftreten. Es hat heute zwar wieder nicht alles gepasst, aber das war schon ganz gut“, sagte Trainer Horst Steffen, der am gestrigen Sonntag seinen 50. Geburtstag feierte. „Wir sind zurzeit gut drauf. Aber lassen wir mal die Kirche im Dorf. Wir werden noch auf stärkere Gegner treffen“, sagte Sinan Tekerci.

    Der 25-Jährige erzielte vor 350 Zuschauern in der 65. Minute das 4:0 und setzte mit dem 5:0 in der 81. Minute auch den Schlusspunkt. Was zu dem 5:0-Sieg ebenfalls beitrug, war eine schwache Vorstellung des Tabellenvorletzten. Nur durch Elversberger Nachlässigkeiten kamen die Walldorfer zu vier Torchancen in den 90 Minuten, die allerdings vom starken SVE-Torhüter Frank Lehmann zunichte gemacht wurden. „Als Tormann ist es immer schön, wenn man zu null spielt. Und da muss ich auch meinen Teil dazu beitragen“, sagte Lehmann.

    Trainer Steffen änderte sein Aufgebot im Vergleich zum 3:0 beim VfB Stuttgart II nicht, stellte aber Israel Suero statt Kai Merk in die Startelf. Manuel Feil köpfte in der 10. Minute das 1:0, und nach einer Feil-Flanke sorgte Koffi mit seinem zweiten Kopfballtor noch vor der Pause für das 3:0 (41.). Drei Kopfballtore aus dem Spiel heraus in einer Halbzeit gab es bei der SVE noch nie.

    Nach dem Seitenwechsel vergab Innenverteidiger Mike Eglseder, erneut mit einem Kopfball, das 4:0 (55.). „Genauso wenig, wie wir im Oktober nicht wussten, warum es überhaupt nicht lief, wissen wir jetzt, warum es läuft“, sagte Eglseder. Am Freitag um 19 Uhr empfängt die SVE den FSV Mainz 05 II in der Arena an der Kaiserlinde. Vielleicht können dann auch die Fans, von denen in Walldorf einige passend zur närrischen Zeit mit Masken von Ex-Trainer und Sportvorstand Roland Seitz verkleidet waren, im eigenen Stadion die „neue“ SV Elversberg bewundern.


  • Fünf Clubs jagen Spitzenreiter Elversberg

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (veröffentlicht am 04.03.2019)
    von Philipp Semmler

    Nach einer langen Winterpause startet die Fußball-Saarlandliga an diesem Wochenende in die Restrückrunde. Spannung gibt es dabei sowohl im Auf- wie im Abstiegsrennen. Mit Fabian Schiffer vom SV Rohrbach debütiert auch ein neuer Trainer.

    Endlich rollt der Ball wieder: An diesem Samstag um 15.30 Uhr fällt mit der Partie des VfL Primstal gegen die Spvgg. Quierschied der Startschuss für die Restrückrunde der Fußball-Saarlandliga. Beide Clubs brauchen in dieser Partie Punkte für den Ligaverbleib. Für den VfL gab es allerdings schon eine schlechte Nachricht: Mittelfeld-Leistungsträger Karsten Rauber wird mit einem Anriss der Achillessehne die gesamte Rückrunde ausfallen.

    Primstal liegt aktuell mit 17 Punkten auf Rang 13 der Tabelle. Mit zwei Punkten weniger steht Aufsteiger SV Rohrbach zwei Plätze dahinter. Beim Neuling gab es in der Winterpause den einzigen Trainerwechsel in der Liga. Nach dem Rücktritt von Aufstiegstrainer Rüdiger Pfeifer (aus beruflichen Gründen) hat der SV Fabian Schiffer von der eigenen zweiten Mannschaft als Nachfolger präsentiert. Der 26-Jährige tritt damit seine erste Trainerstelle in der Saarlandliga etwas früher als gedacht an: Zur neuen Saison hätte Schiffer ohnehin das Amt von Pfeifer übernommen. Zum Auftakt muss Rohrbach am Sonntag beim punktgleichen FC Homburg II antreten. Dort will der Aufsteiger endlich seinen „Auswärtsfluch“ besiegen. Bislang konnte der SV in neun Auswärtsspielen noch keinen einzigen Zähler holen.

    Auf welchem Platz Rohrbach und die anderen Abstiegskandidaten am Ende landen müssen, um in der Liga zu bleiben, wird erst nach Saisonende feststehen – da dies auch wieder davon abhängt, ob der Saarlandliga-Zweite sich in der Aufstiegsrunde zur Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar durchsetzt.

    Und damit wären wir beim Titelkampf der Saarlandliga, der mächtig spannend ist. Fünf Teams jagen Spitzenreiter SV Elversberg II (45 Zähler). Hinter dem Ligaprimus, bei dem Trainer Marco Emich und Co-Spielertrainer Christian Frank ihre Verträge in der Pause um zwei Jahre verlängert haben, lauert ein Trio mit jeweils fünf Zählern weniger.

    kompletter Artikel im Pressespiegel


  • Die SV Elversberg überrollt Walldorf mit 5:0

    Quelle: Saarbrücker – Zeitung (online veröffentlicht 01.03.2019)
    von Heiko Lehmann

    Horst Steffen kann an diesem Sonntag ganz entspannt seinen 50. Geburtstag feiern. Das erste Geschenk bekam der Trainer der SV Elversberg bereits am Freitagabend. Der Fußball-Regionalligist gewann nach einer erneut richtig starken Vorstellung mit 5:0 beim FC Astoria Walldorf. Damit hat die SVE zum ersten Mal in dieser Saison ein positives Torverhältnis.

    Vor 350 Zuschauern waren die Elversberger von Beginn an spritziger, aggressiver und spielerisch klar besser. Lukas Kohler flankte in der zehnten Minute von der linken Seite auf den zweiten Pfosten, und Manuel Feil köpfte aus drei Metern das 1:0. In der 23. Minute flankte Israel Suero, und Kevin Koffi köpfte das 2:0. Vier Minuten vor dem Pausenpfiff war Feil der Flankengeber – und erneut versenkte Koffi den Ball per Kopf im Netz. Drei Kopfballtore aus dem Spiel heraus in einer Halbzeit – das gab es in der Regionalliga-Geschichte der SVE noch nie. Die rund 30 mitgereisten SVE-Fans, die alle verkleidet mit Masken des ehemaligen Trainers Roland Seitz erschienen, hatten ihren Spaß.

    Auf der anderen Seite musste SVE-Torhüter Frank Lehmann nur zwei Schüsse der Walldorfer entschärfen. Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste weiter spielbestimmend. Koffi passte in den Strafraum auf Sinan Tekerci, und der 25-Jährige schob den Ball aus zehn Metern zum 4:0 ins lange Eck (65.). Den 5:0-Endstand markierte erneut Tekerci volley nach Flanke des eingewechselten Dennis Rosin (81.). Es war der vierte SVE-Sieg in Folge ohne Gegentor.



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