Zu wenig Effizienz

Quelle: www.magazin-forum.de
von Philipp Häfner

Die SVE kommt beim Bahlinger SC nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus. Nach einer schwachen ersten Halbzeit gelang es später trotz guter Chancen nicht, den Siegtreffer zu erzielen.

Die SV Elversberg scheint nach der Winterpause noch nicht wirklich in Fahrt. Nach dem Last-Minute-Sieg zum Auftakt ins neue Jahr gelang es der Mannschaft von Horst Steffen im zweiten Spiel nicht, das erlösende Tor zu erzielen.

Steffen änderte seine Startaufstellung nach dem 1:0-Sieg gegen den VfR Aalen auf zwei Positionen. Für den gelbgesperrten Torben Rehfeldt machte Robin Fellhauer ein starkes Spiel in der Innenverteidigung und im Sturm durfte Thomas Gösweiner für Mirza Mustafic ran.

Trotz einiger guter Chancen wurde es nichts mit den drei Punkten gegen den Bahlinger SC. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit genügend Chancen, aus denen man durchaus ein Tor machen darf“, sagte der Trainer enttäuscht. Vor der Pause wirkte die SVE irgendwie gehemmt und erspielte sich keinerlei Chancen. Erarbeiteten sich die Elversberger mal eine aussichtsreiche Position, so standen sie sich teilweise selbst im Weg. Defensivspieler Lukas Kohler war mit dem Spiel seiner Mannschaft eigentlich zufrieden: „Wir haben alles richtig gemacht, gefehlt hat nur das Tor.“

Defensiv stabil, aber im Angriff drückt der Schuh

Das Positive an diesem Spiel: Defensiv ließ die SVE nichts zu und spielte zum vierten Mal in Folge zu null. Nach der Pause hatten Chance Simakala, Manuel Feil und Sinan Tekerci zwar den erlösenden Treffer auf dem Fuß, schafften es aber nicht, den Ball im Bahlinger Gehäuse unterzubringen.

Umso ärgerlicher ist der Punktverlust durch den Sieg des 1. FC Saarbrücken. Der Rückstand auf den Spitzenreiter ist durch das Unentschieden auf sechs Punkte angestiegen. Da helfen auch die zwölf Spiele nicht, in denen die SV Elversberg nicht mehr als Verlierer vom Platz gehen musste. „Das sind heute definitiv zwei verlorene Punkte, auch wenn es hier heute nicht einfach war, Fußball zu spielen“, resümierte Steffen.

Kommenden Montag kommt es dann zum Heimspiel gegen die Kickers aus Offenbach, die in dieser Spielzeit deutlich hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben sind. „Offenbach ist eine Wundertüte. Sie wissen glaube ich selbst nicht, wo sie stehen und haben ein paar Probleme. Wir müssen zu Hause wieder so ein Spiel machen, wie wir es im Hinspiel in Offenbach gezeigt haben“, blickt Kohler voraus: „Und dann müssen wir dieses Spiel mit aller Macht gewinnen.“ Horst Steffen sieht das ähnlich: „Offenbach hat sich nach der Auftaktniederlage mit einem Sieg zurückgemeldet, ich bin sehr gespannt, wie sie gegen uns auftreten werden. Es wird auf jeden Fall eine Herausforderung.“ Das Spiel wird live übertragen, ein Umstand, den Steffen mit seiner Mannschaft nutzen will: „Wir werden alles daran setzen, bei Flutlicht wieder unseren Fußball aufzurufen und die drei Punkte bei uns zu behalten.“ Anstoß an der Kaiserlinde ist am Montag, 9. März, um 20.15 Uhr.

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